Abklatschen: Die Helpuper Trainerin Tanja Nedderhof feiert. - © Fabian Terwey
Abklatschen: Die Helpuper Trainerin Tanja Nedderhof feiert. | © Fabian Terwey

Helpup zieht in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein

Die Qualifikation am Doppelspieltag in Oerlinghausen gelingt der TuS in der letzten von drei Partien

Korbball-Bundesliga Süd Es ging Schlag auf Schlag. Der stimmgewaltige Helpuper Fanblock feuerte seine TuS mit motivierenden Klängen auf der Trommel an. Der Paukenschlag folgte, als Janina Hörmann einen Vier-Meter-Freiwurf nervenstark zur sicheren Endrunden-Qualifikation verwandelte. Die gut gefüllte Sporthalle des Niklas-Luhmann-Gymnasiums bebte. Besonders groß war die Erleichterung nach dem 6:5-Sieg gegen Eisbergen, weil der Gastgeberverein am letzten Doppelspieltag der Korbball-Bundesliga Süd lange darum zittern musste, bei der Heim-DM an Ort und Stelle (5., 6. Mai) dabei zu sein. Oerlinghausen. Es ging Schlag auf Schlag. Der stimmgewaltige Helpuper Fanblock feuerte seine TuS mit motivierenden Klängen auf der Trommel an. Der Paukenschlag folgte, als Janina Hörmann einen Vier-Meter-Freiwurf nervenstark zur sicheren Endrunden-Qualifikation verwandelte. Die gut gefüllte Sporthalle des Niklas-Luhmann-Gymnasiums bebte. Besonders groß war die Erleichterung nach dem 6:5-Sieg gegen Eisbergen, weil der Gastgeberverein am letzten Doppelspieltag der Korbball-Bundesliga Süd lange darum zittern musste, bei der Heim-DM an Ort und Stelle (5., 6. Mai) dabei zu sein. Denn der benötigte Helpuper Sieg für die Qualifikation ließ bis zum letzten von drei Spielen auf sich warten. „Zwischenzeitlich war es eng. Der Druck vor heimischem Publikum war groß“, erklärte die Helpuper Trainerin Tanja Nedderhof. Gegen den letztlich ungeschlagenen Tabellenführer Schraudenbach setzte es am ersten der beiden Wettkampftage eine deftige 2:7 (2:2)-Niederlage. „In der ersten Halbzeit hatten wir leichte Vorteile, haben die beste Korbjägerin Carolin Fischer aber nicht in den Griff bekommen. Nach dem 2:3 fehlte dann das Selbstvertrauen.“ Und so ging es am Folgetag gegen den amtierenden Meister weiter. Da Essleben bereits am ersten Spieltag die Partie gegen Eisbergen verloren hatte, benötigte Helpup nur noch einen Punkt für die Qualifikation. Doch auch gegen Bergrheinfeld verlor die TuS. Und das mit 1:4 (0:3). „Es war der zweite Matchball. Der Kopf hat bei der Niederlage mitgespielt. Wir hatten Chancen, aber unsere Würfe waren zu unpräzise.“ Janina Hörmann erzielte den Helpuper Ehrentreffer. Nun kam es zu der Situation, die sich die Helpuper Fans nicht gewünscht, aber einige befürchtet hatten. Gegen den westfälischen Konkurrenten aus Eisbergen musste die Mannschaft mindestens einen Punkt holen.Erschwerend hinzu kam der Ausfall einer Leistungsträgerin. Lena Kramer hatte sich in den zwei Spielen zuvor mit einer Erkältung durchgekämpft, „Sie konnte dann nicht mehr. Deswegen haben wir Hannah Rottschäfer aus der ersten Jugendmannschaft dazugenommen. Um etwas zur Ruhe zu kommen, sind wir vor dem letzten Spiel für eine Stunde in die Helpuper Turnhalle gefahren.“ Doch in einem hochklassigen Spiel lief es zu Beginn alles andere als beruhigend. Eisbergen ging mit 2:0 in Führung, bevor Lisa Katlun durch einen Vier-Meter-Freiwurf den Anschlusstreffer erzielte. Bis zur Halbzeit fielen weitere Treffer. Helpup schaffte den Ausgleich zum 3:3. Und zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte Hannah Rottschäfer plötzlich das wichtige 4:3. „Wir wussten, dass sie die Chancen eiskalt reinmacht.“ Doch das Spiel blieb bis zum 5:5 ein offener Schlagabtausch. In letzter Sekunde wurde Helpup besagter Vier-Meter-Freiwurf zugesprochen. Janina Hörmann verwandelte. Ihr Siegessprung endete in einer großen Jubeltraube. Es war der Paukenschlag zum Abschluss.

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