Mit Power: Höxters Dominik Adamenko setzt sich gegen Driburgs Daniel Witt und Marius Müller durch. In Bad Driburg sicherten die Giants im letzten Viertel den 72:61-Derbysieg. Foto: Jonas Gröne - © Jonas Gröne
Mit Power: Höxters Dominik Adamenko setzt sich gegen Driburgs Daniel Witt und Marius Müller durch. In Bad Driburg sicherten die Giants im letzten Viertel den 72:61-Derbysieg. Foto: Jonas Gröne | © Jonas Gröne

Kreis Höxter Der HLC Höxter feiert den Derbysieg

Basketball: Spiele der Männer und Frauen in der Bezirksliga

Bad Driburg. Über drei Viertel lagen die Bad Driburger in Front: Dann brach die Offensive des TV Jahn ein und der HLC Höxter siegte im Derby der Herren-Bezirksliga klar mit 72:61. Dabei waren die Höxteraner Giants in ziemlicher Personalnot angetreten. Ebenfalls triumphierten die Driburger Damen, die sich mit 51:39 gegen Verl durchsetzten. MÄNNER-BEZIRKSLIGA ´ TV Bad Driburg – HLC Höxter 61:72. Auf fünf Stammspieler musste Höxters Coach Thomas König verzichten. Umso überraschender war es, dass die Giants gut gegen Bad Driburg mithielten. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, bei dem der Gastgeber nach dem ersten Viertel knapp mit 18:16 führte. Eine kurze Schwächephase der Giants nutzten die Driburger kurz vor der Halbzeit zur erneuten Führung (40:34). »Es gab ein gewisses Maß an Übermotivation« Im dritten Viertel bahnte sich schließlich die große Überraschung an, als der HLC mit einem 17:17 auf Schlagdistanz blieb. „Es folgte ein überragendes Viertel von uns. Angeführt von Kai Feldmann, der sechs Punkte in Folge machte, und einer tollen Defensive starteten wir einen 18:0-Run“, freute sich König über die Leistung seines Teams. Mit 21:4 dominierten die Giants im letzten Viertel: „Garant für diesen Sieg war die Abwehr der Mannschaft. Durch die vielen Ausfälle mussten einige Spieler durchspielen. Umso beeindruckender war das letzte Viertel“, so König. Mit 72:61 siegten am Ende die Giants, obwohl der Gastgeber bis zum letzten Viertel komfortabel in Führung lag. Driburgs Spielertrainer Marius Müller sah ein Mentalitätsproblem bei seiner Mannschaft: „Es war eine äußerst ärgerliche Niederlage. Und auch einen Tag später habe ich noch keine wirkliche Antwort darauf. Woran lag es? Auf der einen Seite gab es ein gewisses Maß an Übermotivation, auf der anderen Seite eine gewisse Leichtfertigkeit in dem Glauben, dass Höxter eben nicht komplett war und wir uns im Laufe des Spiels von selbst absetzen könnten. Als dies nicht eintraf, haben wir es gerade im letzten Viertel mit Einzelaktionen und der Brechstange probiert. Höxter hat konstanter und mannschaftsdienlicher gespielt“, resümierte Müller. Die Topscorer auf Höxteraner Seite waren Feldmann (27), Schlüter (19) und Adamenko (13). Driburgs Punkte verteilten sich größtenteils auf Fink (21), Wiegand (9) und Martin (8). FRAUEN-BEZIRKSLIGA ´ TV Bad Driburg – TV Verl 51:39. Schon im ersten Viertel legten die Badestädterinnen eifrig vor. Sabrina Schmitz sowie Charlotte und Luisa Groddeck sorgten mit einem Run von zehn Punkten für die frühe Führung des Gastgebers (12:2). Dabei hätte es auch noch deutlicher ausgehen können, doch die ersten sechs Freiwurfpunkte ließen die Driburger Damen liegen. Verletzungsbedingt musste dann aber Annabelle Groddeck das Spiel verlassen. Kliewert und Ring übernahmen die neuen Center-Aufgaben. Ab dem zweiten Viertel kamen die Gäste dann aber ins Spiel. „Ihre Variationen in der Defense stellten unseren Angriff vor neue Herausforderungen“, sagte Driburgs Trainer Georg Groddeck, der zum Ende der Partie bei seinem Team aber kein Nervenflattern sah. Die stark auftrumpfende U16-Spielerin Charlotte Groddeck machte mit ihren letzten vier Punkten im letzten Viertel alles klar (52:39). Topscorerin war Luisa Groddeck mit 20 Punkten.

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