Offensiv: Beim 3:1-Erfolg über den SV Höxter überzeugte Dringenberg vor allem mit einem starken Angriff. Smilla Rasche punktet gegen Höxters Block, der aus Maren Kiel und Annika Heuner besteht. - © Foto: Jonas Gröne||
Offensiv: Beim 3:1-Erfolg über den SV Höxter überzeugte Dringenberg vor allem mit einem starken Angriff. Smilla Rasche punktet gegen Höxters Block, der aus Maren Kiel und Annika Heuner besteht. | © Foto: Jonas Gröne||

Kreis Höxter SV Dringenberg besiegt den SV Höxter im Lokalderby

Volleyball: Der SV Dringenberg besiegt in der Frauen-Bezirksliga den SV Höxter. Die Warburger Herren drehen einen 0:2-Rückstand gegen den Spitzenreiter zum Sieg

Jonas Gröne

Kreis Höxter. Mit einem umkämpften 3:2-Sieg gegen den Tabellenersten Pivitsheide II bewiesen die Warburger Herren in der Bezirksliga Nervenstärke. Im Lokalderby in der Bezirksliga siegten die Damen vom SV Dringenberg über den SV Höxter mit 3:1. Die zweite Mannschaft des SV Dringenberg verspielte nach einer 2:0-Führung in der Bezirksklasse noch den Sieg. MÄNNER-BEZIRKSLIGA ´ Warburger SV - TV Pivitsheide II 3:2 (25:27 21:25 25:16 25:20 15:9). Schon im ersten Satz verlangte der Tabellenerste aus Pivitsheide den Warburgern einiges ab. "Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und hatten große Annahmeschwierigkeiten", berichtete Warburgs Stephan Riesen. Mit 25:27 unterlagen die Warburger knapp den Gästen im ersten Satz. Im Anschluss hingen beim WSV die Köpfe und auch der zweite Satz ging verloren (21:25). "Wir haben uns dann nochmal besonnen und was geändert. Jeder ist für den anderen eingestanden", meinte Riesen. Mit einer neu gewonnen Sicherheit trumpfte der Gastgeber schließlich auf und glich in den Sätzen auf 2:2 aus. Im letzten Satz behielt der WSV die Nerven. "Wir haben die Euphorie aus dem dritten Satz mitgenommen. Der Gegner wurde unsicherer. Das war ein wegweisendes Schlüsselspiel für uns. Wer dieses Spiel entscheiden kann, wird oben stehen", sagte Riesen, der zum kommenden Derby gegen Willebadessen (15. Dezember) die Schwächen in der Annahme ausmerzen möchte. "Wenn wir an diesen Schwächen arbeiten, können wir solche Spiele auch souveräner und konstanter gestalten", so Riesen. FRAUEN-BEZIRKSLIGA ´ SV Dringenberg - SV Höxter 3:1 (25:21 25:20 25:27 25:15). Nach dem Pokalerfolg der Dringenbergerinnen gegen Höxter wollten sie in der Liga nachlegen. Im ersten Satz präsentierte sich der Tabellenerste gewohnt angriffsfreudig. Schnell lag Dringenberg mit 14:8 in Front und war auf dem Weg zum ersten Satzsieg. Nach einer langen Ballstafette setzte sich der Dringenberger Angriff um Smilla Rasche gegen den Block der Gäste durch. Nach zwei gedankenschnellen Rettungsaktionen verkürzte der SV Höxter auf 10:14. Dringenberg konnte sich letztlich aber wieder absetzen und gewann den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz konnten die Gäste gut mithalten (6:6). Die Dringenbergerinnen überzeugten vor allem in der Annahme und gingen schnell wieder mit drei Punkten in Führung. Den Vorsprung vergrößerten die Gastgeberinnen noch bis zum Ende des Satzes (25:20). Im dritten Satz drehte Höxter nochmal auf. Dringenberg vergab beim Stand von 24:20 alle Matchpoints und geriet somit noch unter Druck. Daraus schlug der SV Höxter Kapital und gewann den Satz mit 27:25. Für mehr reichte es nicht mehr, denn im vierten Satz unterlagen die Gäste erneut mit 15:25. "Es ist zu dem erwarteten schweren Spiel gekommen. Über weite Strecken konnten wir auf Augenhöhe mithalten. So richtig frei aufspielen klappte dennoch nicht. Zu sehr beeindruckte uns die fehlende Hallenhöhe, um unsere Hauptangreifer richtig einzusetzen. Gerne hätten wir aber Dringenberg mehr unter Druck gesetzt, das schafften wir leider viel zu selten", sagte Höxters Trainer Jens Ziller. FRAUEN-BEZIRKSKLASSE ´ SV Dringenberg II - VfJ Helmern 2:3 (25:18 25:20 24:26 20:25 8:15). Nach einem gelungenen Beginn führten die Gastgeberinnen bereits mit 2:0. Die Dringenbergerinnen belohnten ihren Spielaufwand das erste Mal mit einer doppelten Punkteführung. Der SV Dringenberg überzeugte dabei im Angriff und in der Abwehrleistung. Im dritten Satz lief zunächst ebenfalls alles auf einen Sieg hinaus. Auch hier führten die Burgdamen nach kurzer Zeit mit sechs Punkten. Am Ende unterlag der SV noch mit 24:26. Auch im vierten Satz gerieten die Dringenbergerinnen mächtig unter Druck, als die Gäste mit einer Angabenserie aus einem zwischenzeitlichen Unentschieden einen 25:20-Sieg machten. Konditionell stießen die Dringenbergerinnen dann an ihre Grenzen: "Der fünfte Satz war wegen der Kondition und Konzentration nicht mehr machbar. Ich sah aber eine starke Dringenberger Mannschaft, die unglücklich mit 2:3 verloren hat", sagte Tobias Vogt, Trainer vom SVD.

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