Startschuss für die Läufe über fünf und elf Kilometer: Matthias Berkemeier (Nr. 168) gewann den Fünfer, Christoph Dohmann (Nr. 228) war über elf Kilometer der Schnellste. Fotos: Rene Wenzel|| - © Rene Wenzel
Startschuss für die Läufe über fünf und elf Kilometer: Matthias Berkemeier (Nr. 168) gewann den Fünfer, Christoph Dohmann (Nr. 228) war über elf Kilometer der Schnellste. Fotos: Rene Wenzel|| | © Rene Wenzel

Amelunxen Nahen legt bei der Premiere stark vor

Leichtathletik: Der 32. Volkslauf des TuS Amelunxen kommt im Hochstift-Cup sehr gut an. 286 Starter sind Teilnehmerrekord. Christoph Dohmann siegt über elf Kilometer

Rene Wenzel

Amelunxen. Neue Strecke, neue Rekorde und ein total zufriedener Gastgeber: Der 32. Volkslauf des TuS Amelunxen sorgte beim Veranstalter-Team und den Athleten für zufriedene Gesichter. Mathias Nahen vom TV Jahn Bad Driburg setzte gleich bei der 20-Kilometer-Premiere ein dickes Ausrufezeichen. "Die Teilnehmerzahl ist mit 286 überragend - das ist ein neuer Rekord. Mit so vielen Läufern hätte ich nicht gerechnet", sagte Mitorganisator und Moderator Andreas Neu. Erstmals überhaupt ging es auf die 20-Kilometer-Strecke. Dabei fiel die Entscheidung auf einen Kurs, der mit anspruchsvollen Steigungen und leichten Gefällen perfekt zum Weserbergland passt. Bei den Läufern kam die Strecke gut an. Auch das Wetter legte am Sonntagmorgen eine kleine Hitzepause ein und sorgte für optimale Bedingungen. 20 KILOMETER Mathias Nahen konnte wie gewohnt sein Tempo abspulen. "Zum Laufen war es super mit dem Wind", meinte der 47-Jährige. Der Athlet vom TV Jahn Bad Driburg setzte sich schnell von Verfolger Wolfgang Freitag (Delbrück läuft) ab. Wie Streckenführer Lukas Giefers berichtete, verzeichnete Nahen schon nach dem ersten Anstieg einen Vorsprung von etwa 200 Metern. "Nach neun Kilometern waren es dann 400 bis 500 Meter", so Giefers, der ordentlich in die Pedale treten musste: "Trotz Motor war es zwischendurch sehr knapp." Nahen stellte mit 1:17;50 Stunde einen ordentlichen ersten Streckenrekord auf. "Der muss erstmal gebrochen werden", schmunzelte der 47-Jährige. Bei den Frauen führten die Steinheimerin Rebecca Binnie-Pott (1:43;02 Std.) und der Brakelerin Simone Siepler (1:45;09 Std.) das Rennen an. 11 KILOMETER Wie auch schon beim 9. Strongman-Lauf in Ottbergen dominierte Christoph Dohmann das Feld. Der Godelheimer setzte sich auf der Geraden zwischen Ottbergen und Amelunxen ab. "Die eineinhalb Kilometer bergab waren ekelig", blickte Dohmann zurück. Der 20-Jährige ließ seinem 14 Jahre älteren Kontrahenten Paul Maksuti in 41,02 Minuten keine Chance. Helena Kleck (TuS Amelunxen) jubelte nach 51,58 Minuten über Platz eins bei den Frauen. 5 KILOMETER Matthias Berkemeier zeigte sich von seinem Start-Ziel-Sieg überrascht: "Morgens bin ich eigentlich nie so gut." Der Everser im Trikot der LF Lüchtringen freute sich über den Druck von Debesay Gebreyonas. Der Läufer von Non-Stop-Ultra Brakel baute erst auf den letzten Metern etwas ab. "Ich habe seit drei Monaten nicht mehr trainiert", sagte der 31-Jährige. Auch sein Kumpel und Teamkollege Fikadu Okbamichael wirkte nicht richtig fit. "Sonst laufe ich sogar schneller als Matthias und Debesay. Ich will jetzt wieder mehr trainieren", erklärte der 20-Jährige. Mit 19,33 Minuten war der junge Eritreer nur drei Sekunden schneller als Kiara Nahen vom LC Paderborn. Die beste Frau im Teilnehmerfeld war damit deutlicher früher im Ziel als Teamkollegin Kea Wagemann (20,41 Minuten). 1 KILOMETER Laurenz Behler (TuS Hembsen) und Jonas Hostmann (TuS Ovenhausen) lieferten sich einen packenden Zweikampf. Behler benötigte mit 3,30 Minuten nur vier Sekunden weniger als Hostmann. Bei den Mädels gewann Mia Kuhaupt (Warburger SV) in 3,47 Minuten vor Lisa Siepler (4,03, DJK Brakel).

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