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Bezwangen zweimal den Lattbergturm: Sieger Mathias Nahen, Markus Böddeker, Michael Amstutz, Leonhard Fenske, Ruben Penner, Josef Müller und Andreas Mügge (v.l.) (v.l.) bewältigten die zehn Kilometer auf der schönen Strecke in Entrup. FOTOS: Dieter Müller || - © Dieter Müller
Bezwangen zweimal den Lattbergturm: Sieger Mathias Nahen, Markus Böddeker, Michael Amstutz, Leonhard Fenske, Ruben Penner, Josef Müller und Andreas Mügge (v.l.) (v.l.) bewältigten die zehn Kilometer auf der schönen Strecke in Entrup. FOTOS: Dieter Müller || | © Dieter Müller

Entrup Mathias Nahen wiederholt seinen Sieg

Ausdauer: Der vierte Lattbergturmlauf des BSV Entrup kommt erneut sehr gut an, dennoch ist die Resonanz noch gering. Kiara Nahen gewinnt die Frauenwertung

Dieter Müller
31.10.2016 | Stand 31.10.2016, 13:00 Uhr

Entrup. Die Aussicht hier oben? Interessierte so richtig niemanden. Die 14 Ausdauerläufer, die sich zweimal die 111 Stufen zum Lattbergturm hochgekämpft hatten, um sich dort vom Entruper Günter Seltrecht den Stempel abzuholen, konnten und wollten den Blick nicht in die Ferne schweifen lassen - sie wollten nur eins: schnell weiter. Am schnellsten war dabei Mathias Nahen. Der 46-jährige Tempomacher vom TV Bad Driburg siegte über zehn Kilometer souverän in 43:23 Minuten. "Anstrengend, aber das ist ein schöner Lauf. Hat Spaß gemacht", sagte Mathias Nahen im Ziel. Der Deutsche Vizemeister im Crosslauf distanzierte seinen Teamkollegen Markus Böddeker um gut eineinhalb Minuten, verpasste aber seinen eigenen, im vorigen Jahr aufgestellten Rekord über diese anspruchsvolle Strecke um gut eine halbe Minute. 42:44 Minuten brauchte Mathias Nahen im letzten Jahr über die zehn Kilometer, die am Entruper Sportplatz starten, rund drei Kilometer sehr eben durch die Felder führen, um dann zwei Kilometer lang stetig berghoch zu führen. Mit dem Highlight: Lattbergturm. Der verfügt über 111 Stufen, sieben Stockwerke und ist rund 24 Meter hoch. Mathias Nahen bewältigte die Herausforderung in 43:23 Minuten. Zweitschnellster Turmrenner war Markus Böddeker in 44:55 Minuten. Leonhard Fenske vom RSV Gütersloh, der in 45:39 Minuten auf den dritten Platz lief, frohlockte nachher: "Supergeil, dieser Lauf. Eine tolle Strecke und dann mit diesem Turm drin - das ist mal eine richtig gute Idee. Großes Lob an den, der sich diesen Lauf ausgedacht hat." Und dieses Lob muss an Thomas Helms und Willi Müller gehen. Die beiden Ur-Entruper organisierten mit einem kleinen Team den Lattbergturmlauf bereits zum vierten Mal - und sind mit dem Erfolg zufrieden. Ein starker Lauf, der viel mehr Teilnehmer verdient hätte. Carsten Drilling, der zurzeit eigentlich eher bei Ultra-Läufen unterwegs ist, lief in 46:43 Minuten auf Platz vier vor Michael Amstutz, der in 48:18 Minuten Fünfter wurde. Andreas Mügge vom TV Bad Driburg schaffte in 49:06 Minuten den sechsten Platz. Ruben Penner vom Bike Sport Lippe lief in 51:21 Minuten auf den achten Platz vor Josef Müller vom TuS Hembsen in 51:55 Minuten und Klaus Walter vom SV Kollerbeck in 54:46 Minuten auf Platz zehn. Harald Drüke vom SV Brenkhausen/Bosseborn lief in 57:11 Minuten auf den elften Platz und Guido Liene vom Team Egger wurde 13. in 69:04 Minuten. Mechthild Koch vom Warburger SV gewann in 66:34 Minuten vor Doris Amstutz von der Non-Stop-Ultra Brakel in 69:05 Minuten. Die 28 Starter über fünf Kilometer hatten nur einmal den Lattbergturm zu erklimmen. Fikadu Okbamichael von der NSU Brakel machte das am schnellsten - er gewann in 23:29 Minuten vor seinem Teamkollegen Yusouf Khalili in 24:42 Minuten. Kiara Nahen lieferte ein starkes Rennen ab - sie wurde Gesamtdritte und Siegerin bei den Frauen in 25:02 Minuten. Markus Spieker vom TuS Lütmarsen lief in 25:02 Minuten auf den vierten Platz vor Ermal Laci in 25:56 Minuten und Masooud Zamani in 25:57 Minuten. Jakob Kros wurde Siebter in 26:03 Minuten.

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