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Herford Sportkegler der TG Herford kommen in Kamp-Lintfort nicht gut zurecht

Nach der Niederlage gibt es Zuspruch für den Youngster

11.09.2019 | Stand 10.09.2019, 20:11 Uhr

Herford. Nach souveränem Saisonauftakt zu Hause gegen Landsweiler sind die Erstligaspieler der TG Herford zum 2. Spieltag mit hohen Erwartungen nach Kamp-Lintfort gefahren. Zum einen, weil es für den Gastgeber nach dem Aufstieg in das Oberhaus des Kegelsports das erste Spiel vor heimischem Publikum mit entsprechend hoher Erwartungshaltung war. Zum anderen, weil in jüngster Vergangenheit einige Herforder Spieler beim internationalen Vergleich an gleicher Stelle mit sehr guten Leistungen überzeugen konnten. Im Startblock sollte sich diese Theorie auch noch bestätigen. Herfords Top-Spieler, der ehemalige Deutsche Einzelmeister Mike Mertsch, konnte zwar mit 937 voll überzeugen, seinem Mitspieler Joachim Bremer war jedoch die Anspannung deutlich anzusehen und bei 807 blieb das Zählwerk für ihn stehen. Anders Raffael Tönsmann (876) und Florian Grohmann (896) auf Seiten der Herforder, die beide überzeugten und den Gast mit 28 Holz in Führung brachten. Allerdings war schon deutlich erkennbar, dass die Bahnen in Kamp-Lintfort keinesfalls einfach zu bespielen waren, was Uwe Hippert (833) und Thomas Klein (844) dann auch feststellen mussten. Die Zahlen zwar noch in Ordnung, aber mit auffällig viel Mühe, da jeder Fehler bestraft wurde. »Erfahrungen dieser Art gehören für junge Spieler einfach mit dazu« Nach dem 2. Block bereits die Führung für SK Kamp-Lintfort. Und so ging es auch im Schlussblock weiter, da Christian Prante (831) und Timo Mandelik (ebenfalls mit überragenden 937 Holz) für die Gastgeber stark auftrumpften, während Horst Stumpe (854) ordentlich spielte, dem Youngster und Neuzugang Robin Graes jedoch mit 777 auf Seiten der Herforder an diesem Tag fast nichts gelingen wollte. "Kein Beinbruch, denn Erfahrungen dieser Art gehören für junge Spieler einfach mit dazu und zeigen, wie dünn die Luft in der Bundesliga ist", so der Zuspruch von Teamkollege Thomas Klein. Das Spiel ging im Gesamtergebnis überraschend deutlich mit 171 Holz verloren. Das Minimalziel des Punktgewinns (Endstand 1:2, 35:43, 5.080:5.251) konnten die Herforder aber insbesondere dank der starken Leistungen von Raffael Tönsmann und Florian Grohmann erreichen. Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Auswärtsspiel in Iserlohn an. Und hier hat die TG Herford mit zwei Auswärtserfolgen in den vergangenen Spielen eine ausgezeichnete Bilanz vorzuweisen, was für Zuversicht sorgt.

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