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Rödinghausen Dem CVJM Rödinghausen stehen neun längere Auswärtsfahrten bevor

Der Aufsteiger steht vor seiner ersten Saison in der Oberliga

Björn Kenter
11.09.2019 | Stand 10.09.2019, 20:07 Uhr

Rödinghausen. Die Fußballer des SV Rödinghausen sind seit ihrem Aufstieg in die Regionalliga West 2014 längere Auswärtsfahrten zu ihren Spielen bereits gewohnt, die Handballer des CVJM Rödinghausen müssen sich dagegen nach dem Aufstieg in die Oberliga als nördlichster Verein der Spielklasse erst auf die eine oder andere mehrstündige Busfahrt, in erster Linie auf den Autobahnen 1 und 2 in Richtung Ruhrgebiet einstellen. Vor allem für die Fahrt in Richtung Süden zum TuS Ferndorf II am Sonntag, 1. Dezember, sollten die Spieler und Trainer Pascal Vette reichlich Sitzfleisch und effektive Mittel gegen die Langeweile und eventuelle staubedingte Verzögerungen mitbringen. Satte 240 Kilometer beinahe vom nördlichen Rand Nordrhein-Westfalens bis kurz vor die Landesgrenze nach Hessen müssen die Rödinghauser zurücklegen, bevor die Partie in der Sporthalle des Schulzentrums Kreuztal angepfiffen wird. "Das sind gut drei Stunden Fahrt mit dem Bus, das bedeutet, dass wir so gegen Mittag losfahren müssen", rechnet Pascal Vette vor. Die Rückkehr nach Rödinghausen wird voraussichtlich erst kurz vor Mitternacht sein. »Fahrt nach Gladbeck ist schon komplett ausgebucht«  Wie die Spieler eine solch lange Anreise zu den Spielen verkraften, können sie bereits am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr unter Beweis stellen, wenn der CVJM im ersten Oberliga-Spiel der Vereinsgeschichte beim VfL Gladbeck (etwa 160 Kilometer) antreten muss. "Die Halle in Gladbeck ist neben der in Ferndorf und in Haltern-Sythen die einzige Halle, die ich nicht aus eigener Erfahrung kenne. Ich habe mir aber sagen lassen, dass die Halle sehr eng ist und Gladbeck immer viele Zuschauer hat. Die Atmosphäre dort ist also sehr gut für das Heimteam", bereitet der Trainer seine Mannen auf einen heißen Tanz vor. Für die passende Verpflegung der Akteure vor und nach dem Spiel ist laut Trainer gesorgt. "Wir werden auf der Hinfahrt eine Essenspause einlegen, um die Zuckerspeicher wieder aufzufüllen. Auch für die Rückfahrt nach dem Spiel werden wir etwas mitnehmen", so Vette. Ganz ohne Unterstützung aus der Heimat werden die Gäste im nördlichen Ruhrgebiet jedoch nicht sein. "Wir nehmen im Mannschaftsbus immer auch einige CVJM-Fans mit. Die Fahrt nach Gladbeck ist bereits jetzt schon komplett ausgebucht", freut sich der Trainer über die lautstarke Unterstützung. Vier Teams aus der näheren Umgebung sind dabei Während die Halle in Gladbeck ebenso wie die Arenen des ASV Hamm-Westfalen II und vom HC TuRa Bergkamen verkehrsfreundlich mehr oder weniger direkt an der Autobahn liegen, haben die Rödinghauser gegen Ende der Fahrt nach Hemer reichlich Gelegenheit, die Landschaft zu erkunden. Die letzten gut 20 Kilometer zum Grohe-Forum, der Heimstätte des HTV Hemer, verlaufen nämlich komplett über die Landstraße. Immerhin sind mit dem TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (mit knapp 24 Kilometern die kürzeste Fahrt), Titelfavorit TSG Altenhagen-Bielefeld sowie dem TuS Möllbergen (Porta Westfalica) und dem VfL Mennighüffen vier Teams aus der näheren Umgebung dabei. „Für diese Fahrten sowie die Anreise nach Versmold zu den Sportfreunden Loxten in die übrigens sehr schöne Sparkassen-Arena werden wir unsere beiden Vereinsbullis nutzen", kündigt Pascal Vette an. Für die Handballer des CVJM gibt es übrigens neben den weiten Fahrten eine weitere Gemeinsamkeit mit den Fußballern des SV Rödinghausen. Beide haben Schalke 04 als Gegner. Während die SVR-Kicker auf die zweite Mannschaft des königsblauen Traditionsvereins treffen, bekommen es die Spieler von Pascal Vette gleich im zweiten Heimspiel am 6. Oktober mit den Schalker Handballern zu tun.

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