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Wilhelmshaven TuS Spenge kassiert in Wilhelmshaven die erste Saisonniederlage

3. Handball-Liga: Beim Zweitliga-Absteiger ziehen die Ostwestfalen vor mehr als 1.000 Zuschauern mit 27:30 (13:13) den Kürzeren. Der Trainer sieht aber dennoch viel Positives, zumal seine Schützlinge es dem Titelfavoriten enorm schwer machen, seine weiße Weste zu wahren

Dirk Kröger
09.09.2019 | Stand 08.09.2019, 21:00 Uhr

Wilhelmshaven. Nun ist sie da, die erste Saisonniederlage: Handball-Drittligist TuS Spenge kassierte nach zwei Siegen zum Auftakt mit einem 27:30 (13:13) beim Titelaspiranten Wilhelmshavener HV die erste Schlappe der neuen Spielzeit. Und dennoch war Trainer Heiko Holtmann mit Vielem einverstanden, was sein Team am Jadebusen zeigte. Die Gäste kamen gut in die Partie hinein und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Auch in der Folge lagen sie immer wieder in Front, weil die Mannschaft nicht viele Fehler machte. "13 Gegentore in der ersten Halbzeit waren in Ordnung", kommentierte Holtmann den Pausenstand. »Wir haben uns einen Tucken zu viele Fehler erlaubt« Einen kleinen spielerischen Einbruch erlebte Spenge zwischen der 32. und 40. Minute. "Da haben wir nicht gut gespielt", befand der Trainer, der mehrfach beobachten musste wie seine Schützlinge im Angriff falsche Entscheidungen fällten, die zu Wilhelmshavener Gegenstößen führten. In einer Auszeit wurde der TuS-Angriff neu justiert, in der Folge spielten die Ostwestfalen bei Ballbesitz mit sieben Feldspielern. Zudem stand auch die Deckung gut - durch drei Gegenstoßtore von Leon Prüßner, Sebastian Reinsch und Fabian Breuer wurde der Ausgleich wieder hergestellt, der TuS Spenge war wieder im Spiel. Dennoch hatte die Mannschaft im Angriff Probleme und kam gegen eine sehr starke WHV-Abwehr und einen gut aufgelegten slowakischen Torhüter Primoz Prost in 60 Minuten zu nur drei Toren aus dem Rückraum. "Wir haben uns einen Tucken zu viele Fehler erlaubt", fand Holtmann den Grund für die erste Saisonniederlage. Er selbst hatte vor der Partie eine 60-prozentige Effektivität im Angriff erhofft - 52 Prozent erfolgreich abgeschlossener Angriffe reichten letztlich nicht aus.

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