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Herford/Altenberge Wie Florian Müller erneut Westfalenmeister wurde

Fahrsport: Der Herforder holt einen großen Rückstand auf und hat am Ende die Nase vorn. Jetzt liegt der Fokus auf den NRW-Meisterschaften

Yvonne Gottschlich
30.08.2019 | Stand 29.08.2019, 21:51 Uhr

Herford/Altenberge. Damit hatte er selber nicht gerechnet. Florian Müller vom RV "von Lützow" Herford gewann mit seinem Pony Hesselteichs Lucky Dulcio die Westfalenmeisterschaft der U25-Fahrer. In Altenberge (im Kreis Steinfurt) nutzte Florian Müller sein fahrerisches Können und auch die Patzer der Konkurrenz, um seinen Titel zu verteidigen. Aufgrund seiner Prüfungen hatte Müller das Training reduziert. "Das machte sich auch gleich bemerkbar", berichtete Vater Wolfgang Müller vom Turnierauftakt. In der Dressur lief es für das Trio nicht so richtig rund, am Ende stand ein fünfter Platz. "Das aber war zu erwarten, für die Dressur ist viel Training notwendig", so Müller. Mit seinen Siegen im Hindernisfahren und im Geländefahren schob sich der 21-Jährige dann aber überraschend noch nach ganz vorne. "Florian hatte selbst nicht mehr damit gerechnet, weil der Vorsprung der Konkurrenz schon recht beachtlich war, aber er wollte angreifen und da sein, falls die anderen Fehler machen. Der Plan ist aufgegangen", erzählte Vater Wolfgang. "Im Gelände lief es richtig gut für die beiden", so Müller Senior. Jetzt liegt der Fokus auf den NRW-Meisterschaften, die in zwei Wochen im Rheinland stattfinden. »Der Plan ist aufgegangen« Florians Bruder Daniel hatte nach seinem vierten Platz bei der Deutschen U25-Meisterschaft in München seinem Pferd Joker diesmal eine Pause gegönnt und hatte sein 13-jähriges Pony Golden Avalon mitgenommen. "Die beiden haben zusammen Turniererfahrung gesammelt", beschrieb es Wolfgang Müller. Im Gelände belegten die beiden Rang vier, im Hindernisfahren gab es noch den ein oder anderen Fehler. "Das ist normal, das Pony ist jetzt erst bei uns in der Ausbildung", traut Wolfgang Müller beiden noch mehr zu.

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