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Spenge/Rödinghausen Regen am Finaltag nervt die Tennisspieler

Neuerungen in der Ausschreibung bringen Rekordmeldung für 7. TuS Spenge Open. Zwei Akteure der TSG Kirchlengern stehen sich im Finale der Herren-A-Konkurrenz gegenüber

Yvonne Gottschlich
21.08.2019 | Stand 20.08.2019, 19:49 Uhr

Spenge/Rödinghausen. Das wünscht sich kein Veranstalter: Ausgerechnet am Finaltag der siebten Auflage der TuS Spenge Open regnete es. "Das ist ärgerlich, aber wir waren vorbereitet und haben das Beste daraus gemacht", fasste Turnierleiter Alex Meyer zusammen. "Die Organisation klappte trotzdem wunderbar, auch wenn einige Spieler natürlich angefressen waren. In der Halle auf dem Teppich ist es halt doch anders", gab er zu. »Wir hatten bei 142 Meldungen viel zu tun« Der 2. Vorsitzende der Spenger Tennisabteilung hatte schon sehr früh zusammen mit Sportwart Jan Keller und Turnierleiter Dennis Siweter eine Menge Arbeit. "Wir haben bereits am Dienstagmittag mit den Spielen begonnen, weil wir bei 142 Meldungen viel zu tun hatten", freute sich Meyer über den regen Zulauf. Auch viele Spenger Tennisspieler nutzten das Turnier des eigenen Vereins, um selbst dabei zu sein. Dabei hatten die Gastgeber erstmals auch die Altersklassen in den Fokus gerückt und sich von den DTB-Ranglisten verabschiedet. "Das kam richtig gut an, die Stimmung und die Atmosphäre auf dem Platz waren sehr fair und freundschaftlich - trotz des sportlichen Wettkampfs", hatte Meyer beobachtet. "Es gab sehr viel gute Momente und keine Diskussionen", lobte er die Aktiven. »Natürlich fehlen hier die Atmosphäre und die Geselligkeit« Auf den Spenger Ascheplätzen wurde in sieben Konkurrenzen gespielt - bis der Regen kam und die Nebenrunden abgesagt wurden. In der Tennishalle Rödinghausen wurde das Turnier auf drei Plätzen zu Ende gebracht. "Natürlich fehlen hier die Atmosphäre und die Geselligkeit", gab Meyer zu. Die meisten Spieler nahmen die Gegebenheiten an und zeigten spannende und knappe Spiele - wie im Halbfinale der Herren A zwischen Christian Ostsieker (TSG Kirchlengern) und Jan-Hendrik Wölker (TC Hiddenhausen). Der an Position vier gesetzte Ostsieker lieferte sich mit dem Top-gesetzten Wölker eine ganz enge und spannende Partie, die Erstgenannter schließlich im Champions-Tiebreak mit 10:4 für sich entschied. "Das Match war richtig richtig gut", beurteilte Meyer die sportliche Qualität. »Wir werden das genau so weitermachen, die vielen Meldungen bestätigen uns« Erik Neumann hatte im zweiten Halbfinale gegen seinen Teamkameraden Stefan Becker kaum Probleme. Im Finale zollte Ostsieker dem schweren Match zuvor Tribut, und Neumann setzte sich klar in zwei Sätzen durch. Im Finale der Herren-B-Konkurrenz fiel die Entscheidung ebenfalls erst im Champions-Tiebreak, den der an drei gesetzte Marius Ribbe (TC Rot-Weiß Exter) mit 10:3 gegen Markus Böhm (TC Teutoburger Wald Sandebeck) für sich entschied. "Wir werden das genau so weitermachen, die vielen Meldungen bestätigen uns", versprach Meyer. Und in den kommenden Tagen werden auch die zwangsläufig eingefrorenen Bratwürste und Pommes Frites von den vielen Helfern verspeist werden. "Das ist natürlich schade, dass jetzt so viel Arbeit für nichts war, aber für den Regen können wir nichts", ärgerte sich Meyer schon ein wenig.

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