Bünde Ennigloher Schwimmerin gewinnt zweimal Bronze

Die TG Ennigloh stellt sich beim Wettkampf der TGS 07 Burg Gretesch in Osnabrück der Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet und den Niederlanden

Bünde. Beim 15. Schwimm-Meeting der TGS 07 Burg Gretesch, einer der größten Schwimmveranstaltungen in Niedersachsen, hatten mehrere Vereine aus den Niederlanden sowie dem gesamten Bundesgebiet gemeldet, darunter auch die TG Ennigloh. Laut dem Ausrichter konnten die Meldezahlen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gesteigert werden, sodass die Attraktivität des Wettkampfes in Osnabrück noch erhöht wurde. Entsprechend war ein exzellentes Feld vorhanden, in dem die Schwimmerinnen und Schwimmer der TGE sich mit starken Kontrahenten messen müssen. So war es auch schon großer Erfolg, unter die besten zehn Sportlerinnen und Sportler einer Strecke sowie Wertungsklasse zu kommen. Der Wettkampf erstreckte sich über vier Abschnitte an einem ganzen Wochenende, wobei die Ennigloher nur am zweiten Tag teilnahmen. Geschwommen wurde im Nettebad zu Osnabrück, welches über Bahnen mit einer Länge von 50 Metern verfügt. Auch dies war eine Umstellung für die Ennigloher Aktiven, die üblicherweise auf einer 25-Meter-Bahn trainieren und wettkampfmäßig antreten. Neben den Auszeichnungen sowie Preisgeldern ist zudem die elektronische Zeitmessung und die perfekte Organisation des gastgebenden Vereins ein echtes Highlight. Lea Weber zeigt ihre ganze Klasse Lea Weber startete im Jahrgang 2008/2009 und trat unter anderem über 50 und 200 Meter Brust an. Dort zeigte die junge Schwimmerin der TG Ennigloh ihre ganze Klasse und gewann jeweils Bronze über diese Strecken. Außerdem trat sie noch über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil an. Auf allen Strecken konnte sie ihre bisherigen Bestzeiten unterbieten. Jeweils Platz sieben erreichten Tom Gieselmann über 50 Meter Rücken (Jahrgang 2008/2009) sowie Nevio Joël Musicale (2006/2007) über 100 Meter Schmetterling. Ebenfalls beide steigerten ihre Bestzeiten und schwammen somit neue persönliche Bestmarken. Weitere Bestzeiten mit mehr als zehn Sekunden Verbesserung erreichten Maren Beckhoff, Paula und Svantje Jeike und Maurice Thiel. Auch wenn die Medaillenausbeute diesmal für die TGE überschaubar war, war es dennoch ein großer Erfolg, da es laut Trainer Torsten Ransiek auf diesem Wettkampf in erster Linie um Zeiten und Erfahrungen in einem solchen Umfeld geht. "Ein bis zwei Mal pro Jahr brauchen unsere Schwimmerinnen und Schwimmer auch ganz starke Gegner, um sich mit denen messen zu können. Selbst wenn am Ende Platz 20 oder ähnliches dabei herausspringt, diese Erfahrung ist Gold wert," sagte er.

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