Erfolgreich in OWL: Das LAZ Regio mit (h.v.l.) Wurftrainer Thomas Lissel, Anna-Louisa Lissel, Romy Meyer, Emely Höner zu Siederdissen, Luca Blanke, Linus Dammermann, Trainerin Kirsten Salmon; (v.v.l.) Miranda Vea Ugana, Mara Kämmerer, Domitilla Bette, Ann Wagenknecht, Jana Wilmsmann.
Erfolgreich in OWL: Das LAZ Regio mit (h.v.l.) Wurftrainer Thomas Lissel, Anna-Louisa Lissel, Romy Meyer, Emely Höner zu Siederdissen, Luca Blanke, Linus Dammermann, Trainerin Kirsten Salmon; (v.v.l.) Miranda Vea Ugana, Mara Kämmerer, Domitilla Bette, Ann Wagenknecht, Jana Wilmsmann.

Paderborn/Kreis Herford Athelten des LAZ Regio Herford sind gut dabei

Bei den OWL-Meisterschaften der U14 und U16 in Paderborn zeigen zehn Herforder, dass mit ihnen in der Region zu rechnen ist. Insgesamt vier Medaillen

Paderborn/Kreis Herford. Bei den OWL-Leichtathletik-Meisterschaften der U14 und U16 in Paderborn gaben insgesamt zehn Athleten des LAZ Regio Herford eine Kostprobe ihres Könnens. Unter der Regie der Trainer Kirsten Salmon, Thomas Lissel und Jan Hendrik Salmon sprangen vier Medaillen heraus. Allen voran Anna Louisa Lissel (W15) zeigte im Kugelstoßen einen starken Wettkampf. Obwohl sie mit ihrem ersten Stoß (9,83 Meter) nicht ganz zufrieden war, lag sie vorne. Im zweiten Versuch schaffte Lissel mit 10,23 Meter eine neue persönliche Bestweite. Der Lohn: Als einzige Athletin mit mehr als zehn Metern gewann die LAZ-Sportlerin souverän den OWL-Titel. Auch ihr Kollege Linus Dammermann (M13) zeigte eine sehr gute Stoßserie und durfte sich mit 8,45 Metern und ebenfalls persönlicher Bestweite über Platz drei freuen. Dritte im Bunde der Kugel-Preisträger war Jana Wilmsmann (W14). Nach dem vierten Stoß führte Wilmsmann mit 9,10 Meter sogar, wurde dann aber noch knapp überflügelt. Mit Platz zwei war sie dennoch sehr zufrieden. Zudem gelang Jana Wilmsmann auch noch der Sprung in die Finalläufe über 60 Meter. In ihrem Vorlauf (persönliche Bestzeit 8,81 Sekunden) noch Zweite, zog sie als Gesamt-Achte sicher ins Finale ein. Auch hier wurde sie Achte. Den gleichen Rang erreichte Wilmsmann mit 4,23 Meter auch im Weitsprung. Ebenfalls in drei Disziplinen startete Luka Blanke (M13). Im Hürdenlauf sicherte er sich in persönlicher Bestzeit von 10,23 Sekunden einen starken zweiten Platz. Im Hochsprung lief dagegen nicht ganz so nach Blankes Geschmack. Dass es für Platz sieben und übersprungene 1,30 Meter reichte, mag damit zusammenhängen, dass den LAZ- Athleten weder in Herford noch in Hiddenhausen eine ordentliche Hochsprunganlage zum Wintertraining zur Verfügung steht. Gefühlt besser lief es dann wieder im Sprint. Als Vorlauf-Zehnter noch gerade ins Finale gekommen, bestätigte Luka Blanke hier seine Zeit und wurde Zehnter. Die jüngste LAZ-Athletin Domitilla Bette (W12) stellte sich bei ihren ersten OWL-Titelkämpfen der Konkurrenz im Sprint. Als Zweite ihres Vorlaufes erreichte sie als Gesamtsechste in 9,25 Sekunden die Finalläufe. Dort konnte sich die Herforderin gegen starke Gegnerinnen behaupten und verfehlte als Vierte nur knapp das Treppchen. Auch Für Romy Meyer (W14) hielt der Wettkampf Überraschungen bereit. Im Sprint verfehlte sie zwar noch ganz knapp um zwei Hundertstel das Finale, dafür legte sie gleich im ersten Weitsprung-Versuch eine neue persönliche Bestweite von 4,40 Metern in die Grube. Der Lohn: Ein starker fünfter Rang im Gesamtklassement. Die gleiche Platzierung holte sich Meyer auch im Kugelstoßen. Eine schöne Überraschung für die Trainer hat Mara Kämmerer bereit. In ihrem zweiten Wettkampf erreichte sie im Sprint in 9,41 Sekunden eine persönliche Bestzeit. Das eigentliche Highlight war aber der Finaleinzug der besten Acht im Weitsprung. In ihrem ersten Sprungwettbewerb überhaupt flog sie 3,84 Meter weit - das bedeutete Platz acht in der Endabrechnung. Auch für Ann-Berit Wagenknecht (W12) war es die erste OWL-Meisterschaft. Mit 10,39 Sekunden über 60 Meter deutete sie gleich ihr Potenzial an. Schließlich erreichte Emely Höner zu Siederdissen (W14) im Sprint eine neue persönliche Bestzeit von 9,29 Sekunden; ihre weitere persönliche Bestzeit von 11,69 Sekunden über die 60 Meter Hürde bedeutete Platz zehn in der Gesamtrechnung. Für Miranda Vea Ugena (W14) reichte eine schnelle Zeit von 8,96 Sekunden für einen guten zwölften Platz.

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