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Die anderen durften jubeln: Lukas Kister (M.) bejubelt hier einen Treffer beim 31:21-Sieg von GWD Minden II in Spenge, Oliver Tesch (r.) wirkt resigniert. Eine Revanche am Samstag allerdings würde nicht nur ihm als Ex-Dankersener gut gefallen. - © Yvonne Gottschlich
Die anderen durften jubeln: Lukas Kister (M.) bejubelt hier einen Treffer beim 31:21-Sieg von GWD Minden II in Spenge, Oliver Tesch (r.) wirkt resigniert. Eine Revanche am Samstag allerdings würde nicht nur ihm als Ex-Dankersener gut gefallen. | © Yvonne Gottschlich

Spenge Spenges Handballer sind dieses Mal nur Außenseiter

TuS Spenge tritt Samstag beim Rangdritten GWD Minden II an. Nach einer klaren Hinspielniederlage hat der Klassenneuling etwas gut zu machen

Dirk Kröger
16.02.2019 | Stand 15.02.2019, 18:30 Uhr

Spenge. Wenn der TuS Spenge in der 3. Handball-Liga am Samstag 19 Uhr an der Hauptschule Dankersen bei GWD Minden II antritt, dann ist die Mannschaft des Klassenneulings nur Außenseiter. Und das vor allem aus zwei Gründen. Zum einen ist da natürlich das Hinspiel, in dem die Spenger eine 21:31-"Klatsche" kassierten und völlig chancenlos waren. Zum anderen war der Personalstand bei den Trainingseinheiten in dieser Woche alles andere als gut. Die GWD-Reserve stellte in der Hinrunde eine, so Spenges Trainer Heiko Holtmann, "bärenstarke Mannschaft". "Gegen die haben wir etwas gutzumachen", sagt er. Allerdings weiß auch er, dass die Dankersener damals einerseits in Bestbesetzung, andererseits ausnahmslos in Bestform spielten - das muss sich ja nicht unbedingt wiederholen. Spielfluss der "top Einzelspieler" soll unterbunden werden Schon vor dem Hinspiel hatte sich der Spenger Coach viele Gedanken über taktische Überraschungen gemacht, versuchte es mit sieben Feldspielern, mit drei Kreisläufern - all das fruchtete nicht. Dennoch hat Holtmann auch dieses Mal wieder nachgedacht, will nun aber vor allem in der Deckung etwas ändern, denn für ihn geht es in erster Linie darum, den Spielfluss der "top Einzelspieler" zu unterbinden. Und da muss Spenge nicht zwingend mit der gewohnten 6:0-Deckung agieren. Im Angriff wird es zudem wichtig sein, selbst Spielwitz zu entwickeln, viel, viel Bewegung zu zeigen und auch ohne Ball zu laufen. "Wir dürfen uns nicht in Zweikämpfen aufreiben", sagt der Spenger Trainer, "dafür sind die Dankersener zu gut." Vielleicht aber wissen die GWD-Akteure auch noch, wie sehr sie ihren ostwestfälischen Konkurrenten im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison dominierten - und nehmen ihn deswegen dieses Mal nicht ganz so ernst . . . Probleme hat der Klassenneuling aus dem Handballdorf aber auch in personeller Hinsicht, denn beim Training dieser Woche waren maximal zehn Spieler anwesend. Leon Prüßner und Marcel Ortjohann fallen weiter verletzt aus, zudem haben der Ex-Mindener Oliver Tesch, Philipp Holtmann, René Wolff und Nils van Zütphen allesamt gesundheitliche Probleme. Zu allem Überfluss zog sich Phil Holland beim Donnerstag-Training auch noch eine Gehirnerschütterung zu und fällt sicher aus. Aus Spenger Sicht wäre es schon schön, wenn zumindest der eine oder andere Erkrankte am Samstag dabei sein könnte. Immerhin hat die Mannschaft ja in diesem Spiel noch etwas gutzumachen . . .

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