Come-Back: Sven Johannhardt stand gegen Frankfurt überraschend wieder auf dem Eis. - © Yvonne Gottschlich
Come-Back: Sven Johannhardt stand gegen Frankfurt überraschend wieder auf dem Eis. | © Yvonne Gottschlich

Herford Herforder EV macht den zweiten Platz perfekt

Eishockey-Regionalliga: Herforder EV setzt sich gegen das Frankfurter Nachwuchsteam mit 4:2 durch. Am kommenden Freitag steht das erste Play-Off-Spiel gegen die Soester EG in Herford an

Herford. Der Herforder EV glänzte in seinem letzten Heimspiel der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga nicht, setzte sich aber mit 4:2 gegen die 1b-Mannschaft der Frankfurter Löwen durch und sicherte sich damit endgültig den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Im ersten Spiel der Play-Off-Runde erwarten die Herforder nun am kommenden Freitag den Rangsiebten Soester EG. Während die angeschlagenen Killian Hutt und Aric Schinke gegen Frankfurt geschont wurden und Alexander Seel erkrankt ausfiel, gab es für die Fans der Ice Dragons dennoch eine positive Überraschung: Erstmals in dieser Saison lief die Nummer 12, Routinier Sven Johannhardt, für die Ice Dragons auf. Doch auch der Routinier konnte nichts daran ändern, dass die Ice Dragons sich zwei Drittel lang schwer taten und eine äußerst zähe Partie erst nach 50 Minuten für sich entschieden. Dass die Partie gegen das Perspektivteam der Löwen Frankfurt so zäh werden würde, war in den ersten Minuten nicht abzusehen. Zu dominant traten die Ice Dragons auf, setzten Gästegoalie Janis Wagner immer wieder unter Druck. So gingen sie in der 5. Minute auch folgerichtig durch Ben Skinner in Führung, als der in Überzahl vom Bullypunkt abzog. Doch anschließend schlief das Spiel der Ice Dragons ein wenig ein, die Gäste fanden besser in die Partie und glichen in der 14. Minute zum 1:1-Pausenstand aus. Im zweiten Drittel waren die Gastgeber zwar das spielerisch bessere Team, ließen aber die Zielstrebigkeit vermissen und schlugen aus ihrer Überlegenheit kein Kapital. Die Hessen hingegen agierten geschickt, nutzten jeden Fehler der Ice Dragons aus, um schnell umzuschalten und suchten dann den Abschluss. So hatten die Ice Dragons zwar die größere Anzahl an Torchancen, die besseren Chancen aber die Gäste, die prompt in der 38. Minute in Führung gingen. Doch die Herforder zeigten Reaktion auf den Rückstand. Sie zogen im Schlussdrittel das Tempo an und schnürten die Gäste in ihrer Zone ein. Matyas Kovács brach in der 51. Minute den Bann, als er aus kurzer Distanz einen Traumpass von Gleb Berezovskij zum 2:2 vollendete. Das 3:2 durch Ben Skinner in der 54. Minute war dann nur noch die logische Konsequenz der nun immer stärker auftrumpfenden Ice Dragons, die nur drei Minuten später durch Gleb Berezovskij den 4:2-Endstand herstellten. Die Torfolge: 1:0 (5.) Skinner, 1:1 (14.) Martaller, 1:2 (38.) Laufer, 2:2 (51.) Kovács, 3:2 (54.) Skinner, 4:2 (56.) Berezovskij. Strafminuten: Herford 10, Frankfurt 8 + 10 (Varvaroussis).

realisiert durch evolver group