Zielstrebig: Herfords Christoph Steffen setzt im BBG-Gastspiel in Dortmund zum Korbleger an. Dort gab es einen Sieg für die Herforder, die nun im Verfolgerduell gegen BG Dorsten nachlegen wollen. - © Stefan Hageböke
Zielstrebig: Herfords Christoph Steffen setzt im BBG-Gastspiel in Dortmund zum Korbleger an. Dort gab es einen Sieg für die Herforder, die nun im Verfolgerduell gegen BG Dorsten nachlegen wollen. | © Stefan Hageböke

Herford Herforder Basketballer peilen Revanche an

Der BBG will sich mit Heimsieg über den Tabellendritten Dorsten verbessern. Yanduka fehlt aller Voraussicht nach wegen einer Verletzung

Stefan Hageböke
12.01.2019 | Stand 11.01.2019, 18:32 Uhr

Herford. Eine pikante tabellarische Situation herrscht derzeit in der 1. Basketball-Regionalliga: Während der verlustpunktfreie Spitzenreiter ART Giants Düsseldorf unangefochten seine Kreise zieht, kämpfen dahinter fünf gleichauf liegende Konkurrenten mit jeweils 20 Punkten um die Vizemeisterschaft. Hierzu zählen auch die sich am Samstag ab 19.30 Uhr in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums gegenüberstehenden BBG Herford und BG Dorsten. "Die Lage ist so eng wie nie. Das ist ein echtes Vier-Punkte-Spiel! Mit einem Sieg würden wir Dorsten überholen. Gewinnen wir mit mehr als zwölf Punkten Differenz, hätten wir auch im direkten Vergleich die besseren Karten", verdeutlicht Co-Trainer Ewald Möhring die maßgebenden Kriterien bei einer etwaigen Punktgleichheit zum Saisonende. In jedem Fall ist sich die komplette sportliche Leitung der BBG bewusst, dass die bevorstehende Aufgabe um einiges schwerer wiegen wird als das erfolgreiche jüngste Gastspiel gegen den SVD Dortmund (92:64). Der Dorstener Erfolgslauf endete nach fünf Siegen in Serie am vergangenen Samstag durch das gegen den neuen Rangzweiten BG Hagen erlittene 69:79. "Diese Dorstener Niederlage hat mich maßlos überrascht", gesteht Möhring. Ungeachtet dessen sei der Kontrahent aus dem Kreis Recklinghausen durchaus leicht favorisiert. "Nominell verfügt Dorsten über eine bessere Bank als wir. Unter dem Brett ist das Team sehr stark." Dorstens amerikanischer Spielmacher Emeka Michael Nwabuzor besticht mit den ligaweit besten Werten. Seine Trefferquote liegt bei durchschnittlich 21 Punkten pro Partie. "Er ist sowohl als Schütze von außen als auch im Zug zum Korb enorm stark. Ihn eng zu decken wird unsere Hauptaufgabe sein", ist sich Möhring vor dem Duell gegen den aktuellen Tabellendritten sicher. Auch Dorstens Shooting-Guard Nderim Pelaj hat in dieser Saison schon mehr als 200 Punkte zu Buche stehen. Den Herfordern voraussichtlich noch nicht wieder zur Verfügung stehen wird Center Francesco Yanduka, der sich vor Wochenfrist am Sprunggelenk verletzte.

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