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Ist wieder mit von der Partie: Der Spenger Linkshänder Nils Prüßner will gegen Northeim auf Außen Akzente setzen. - © Yvonne Gottschlich
Ist wieder mit von der Partie: Der Spenger Linkshänder Nils Prüßner will gegen Northeim auf Außen Akzente setzen. | © Yvonne Gottschlich

Spenge Handballer vom TuS Spenge müssen noch einmal richtig einen raushauen

3. Handball-Liga: Nach einer langen ersten Saisonhälfte will der TuS Spenge zwei Tage vor Heiligabend in eigener Halle unbedingt gegen den Northeimer HC gewinnen - müde Knochen hin oder her. Das Hinspiel endete Remis

Markus Voss
22.12.2018 | Stand 21.12.2018, 21:00 Uhr

Spenge. Noch einmal alles abrufen - dann endlich wartet der Weihnachtsbaum: Für den TuS Spenge geht an diesem Samstag mit dem Heimspiel in der 3. Handball-Liga gegen den Northeimer HC (19.15 Uhr, Sporthalle Spenge) eine stressige erste Saisonhälfte zu Ende. 17 Spiele in dreieinhalb Monaten, das letzte nur zwei Tage vor Heiligabend - das ist ein echtes Brett. "Die Serie ist wirklich extrem lang", sagt TuS-Trainer Heiko Holtmann, "man merkt, dass bei vielen Spielern der Akku leer ist." Das die Spenger ihren letzten Auftritt des Jahres unbedingt erfolgreich gestalten wollen, versteht sich aber natürlich trotzdem von selbst - auch wenn es schwer wird und ein ausgesprochen enges Duell zu erwarten ist (das bereits im Hinspiel 25:25-Unentschieden endete). Ein Blick auf die Tabelle genügt. Nur drei Zähler hinter dem Vierten Spenge (21:11 Punkte) stehen die Gäste auf Platz sieben (18:14). "Und das völlig zu recht, denn die Northeimer haben eine gute Mannschaft", sagt Holtmann, der in dieser Woche "extra nochmal das Training angezogen hat, weil wir am Samstag richtig einen raushauen müssen, wenn wir gewinnen wollen". Der Spenger Coach weiß nicht nur aus dem Hinspiel, als der TuS nach einer eher bescheidenen ersten Halbzeit und einem 10:16-Rückstand nach 26 Minuten im zweiten Durchgang fast noch gewonnen hätte, dass die Northeimer Abwehr eine "riesige Herausforderung ist, die wir erst einmal knacken müssen". Zudem zeichnen sich die Südniedersachsen dadurch aus, dass sie mit eher wenigen Auftakthandlungen agieren, dafür aber exakt auf den Punkt spielen, ganz nach dem Motto "Du musst nicht alles können, aber das was du kannst, kannst du perfekt". Holtmann: "Das erinnert mich doch in gewisser Weise an unser Spiel." Anders als in der Vorwoche in Krefeld kann der TuS Spenge heuer wieder auf Linkshänder Nils Prüßner zurückgreifen. Hinter Rückraumspieler Nils van Zütphen, der wegen seiner Bänderdehnung im Fuß die ganze Woche nicht trainieren konnte, steht indes noch ein Fragezeichen. "Wir müssen schauen, ob wir den Fuß tapen können. Eine Entscheidung wird erst beim Aufwärmen fallen", so Holtmann. Weiterhin nicht dabei sind die drei Langzeitverletzten Phil Holland, Marcel Ortjohann und Leon Prüßner. Übrigens: Rein statistisch gesehen, kann der Sieger nur TuS Spenge heißen, hat der Northeimer HC doch bis auf eine einzige Ausnahme (und zweimal durch ein Unentschieden unterbrochen) kurioserweise nach jedem Sieg eine Niederlage kassiert. Und just vor Wochenfrist gab es ein 34:25 gegen Großenheidorn . . .

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