Landesligameister: Die Drittvertretung der JKG Bünde-Herford triumphierte in Minden mit Trainer Meik Struckmeier (hinten v. l.), Jonas Rabbatah, Stefan Struckmeier, Andreas Schaffeld, Torben Koch, Michel Wolf, Evgenij Abermet; Lukas Neßler (vorn v. l.), Benedikt Schröder, Ali Hesso, Eduard Kuzke, Martin Dodd und Oliver Neuhaus. - © Privat
Landesligameister: Die Drittvertretung der JKG Bünde-Herford triumphierte in Minden mit Trainer Meik Struckmeier (hinten v. l.), Jonas Rabbatah, Stefan Struckmeier, Andreas Schaffeld, Torben Koch, Michel Wolf, Evgenij Abermet; Lukas Neßler (vorn v. l.), Benedikt Schröder, Ali Hesso, Eduard Kuzke, Martin Dodd und Oliver Neuhaus. | © Privat

Minden Judoka aus dem Kreis Herford werden Landesliga-Meister

Team der JKG Bünde-Herford setzt sich beim Finale gegen den JC Gütersloh mit 9:1 und gegen Gastgeber SV 1860 Minden mit 8:2 durch, verzichtet aber auf den Aufstieg

Minden. Zum Finale um die Meisterschaft in der Judo-Landesliga reisten drei Mannschaften als potentielle Titelanwärter nach Minden. Hier ging es neben dem Titel auch um den Aufstieg in die Verbandsliga. Trainer Meik Struckmeier (PSV Herford) präsentierten beim Landesligafinale eine bunt gemischte Truppe der JKG Bünde-Herford mit vorwiegend älteren, erfahrenen Judokas und einigen jungen Nachwuchskämpfern. Nach der langen Wettkampfsaison in der NRW- und Oberliga waren jedoch viele Kämpfer nicht mehr startberechtigt und trotzdem konnten die Judoka aus dem Kreis Herford einen Kader aufstellen, an dem sich die gegnerischen Mannschaften die Zähne ausbeißen sollten. Mit dem SV 1860 Minden und dem JC Gütersloh trafen zwei hoch motivierte Mannschaften auf die JKG Bünde-Herford III. Für Minden und Gütersloh war der Aufstieg das erklärte Ziel, während die Kampfgemeinschaft Bünde-Herford ihren Kämpfern zum Jahresende nur noch ein wenig Kampfpraxis ermöglichen wollte. »Es ist beeindruckend, wie sich die Mannschaft nach dieser Saison noch einmal motiviert hat« Die Mannschaft aus dem Kreis Herford zeigte sehenswerten Judosport mit vielen schönen Techniken und taktischen Glanzleistungen, so dass sie am Ende mit klarem Vorsprung die Tabelle anführte und den Titel nun das fünfte Jahr in Folge mit nach Hause nehmen konnte. Nach einem souveränen 9:1-Sieg gegen Mitfavorit JC Gütersloh wurde dann auch der SV 1860 Minden mit 8:2 im Schnelldurchgang abgefertigt. "Es ist schon beeindruckend, wie sich die Mannschaft nach dieser langen und schweren Saison noch einmal motiviert hat, obwohl durch den Einsatz vieler junger Kämpfer in der Regionalliga diese für die Landesliga gesperrt waren", stellte Trainer Meik Struckmeier hochzufrieden fest. Auf den Aufstieg in die Verbandsliga verzichteten die heimischen Judoka zugunsten der Gütersloher - auch, weil die höhere Klasse zusätzlich zu den Kämpfen in der NRW- und Oberliga zeitlich und personell nur schwer zu stemmen gewesen wäre.

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