Gut gelaunt: Die Sieger und Platzierten der ersten Tennis-Regionsmeisterschaft der Kreises Herford und Minden-Lübbecke stellen sich nach der Siegerehrung an der Ernstmeierstraße zum Gruppenbild auf. - © Harald Schwabe
Gut gelaunt: Die Sieger und Platzierten der ersten Tennis-Regionsmeisterschaft der Kreises Herford und Minden-Lübbecke stellen sich nach der Siegerehrung an der Ernstmeierstraße zum Gruppenbild auf. | © Harald Schwabe

Herford Im Tennis werden erstmals Regionsmeisterschaften ausgetragen

Der Bürgermeister sieht ansprechende Begegnungen an der Ernstmeierstraße

Herford. Meikel Backs vom TC RW Bad Oeynhausen und Chantal Kähler vom TC Herford errangen am Endspieltag der ersten Regionsmeisterschaft der ehemaligen Tenniskreise Herford und Minden-Lübbecke die Titel bei den Herren und Damen. Auf der Anlage der TSG Herford gingen an fünf Turniertagen 110 Aktive an den Start - allerdings nur 16 aus dem Kreis Minden-Lübbecke, die aber nahezu alle einen starken Eindruck hinterließen. In den zehn Wettbewerben setzten sich mit Meikel Backs (Herren A), Linus Brand (Herren B), Andreas Braun (Herren 30), Mario Richter (Herren 40), Gerd Ladage (Herren 70) sowie Chantal Kähler (Damen B) und Svenja Kley (Damen 30) die an Position eins gesetzten Akteure durch. Für Überraschungen sorgten Matthias Baasner (Herren C), Volker Blöbaum (Herren 50) und Rainer Wellhöner (Herren 60), da sie die Topgesetzten vom Thron stürzten. Erfolgreichste Vereine sind TSG Herford und TSG Kirchlengern Pech hatte Martin Bäcker vom Gastgeber TSG, an Position eins bei den Herren 50 gesetzt. Er hatte im Viertelfinale gegen Roland Hoffmann vom TSV Sundern sechs Matchbälle, die er nicht nutzte. Nach verlorenem Tiebreak im zweiten Satz musste Bäcker wegen Kreislaufproblemen aufgeben. Erfolgreichste Vereine waren die TSG Herford und die TSG Kirchlengern mit jeweils drei Titeln. Auch wenn mehrere Spitzenspieler der Region nicht gemeldet hatten, sah Herfords Bürgermeister Tim Kähler, der mit Ehefrau vor Ort war und sich über Siege der Tochter Chantal freuen durfte, Tennis auf hohem Niveau. Die TSG Herford sei ein guter Gastgeber gewesen, auch die große Zuschauerkulisse und die vielen Geschenke für die Erst- und Zweitplazierten habe ihm gefallen. Lob von den Spielerinnen und Spielern gab es auch für den TSG-Vorsitzenden Hans-Hermann Pohlmann, der an allen fünf Tagen für die Spielansetzungen zuständig war und immer wieder Wünsche der Teilnehmer erfüllte.

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