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Bei den Westfalenmeisterschaften in Schwerte vorne dabei: Die Herforder Talente Delin Kamo, Diana Kamo und Christos Mavroudis (v.l.) mit BSV-Trainer Georg "Jollo" Kroner. - © Privat
Bei den Westfalenmeisterschaften in Schwerte vorne dabei: Die Herforder Talente Delin Kamo, Diana Kamo und Christos Mavroudis (v.l.) mit BSV-Trainer Georg "Jollo" Kroner. | © Privat

Schwerte/Münster/Herford Leistungen der Herforder Boxer können sich sehen lassen

BSV Herford freut sich über vier erfolgreiche Auftritte bei den Westfalenmeisterschaften

23.03.2018 | Stand 22.03.2018, 20:15 Uhr

Schwerte/Münster/Herford. Der Boxsport-Verein (BSV) 1929 Herford und alle anderen Klubs hatten vor und während der diesjährigen Westfalenmeisterschaften in Schwerte und Münster mit einer heftigen Grippewelle zu kämpfen. Dennoch waren die Titelkämpfe aus Sicht der Herforder ein Erfolg. Die BSV-Kämpfer, die einen Gegner bekamen, machten haben ihre Sache gut. So stand die 14-jährige Delin Kamo im Finale der Juniorinnen in Schwerte gegen Melike Kakmak vom BV Ibbenbüren. Fast über die gesamte Zeit dominierte die Herforderin den Kampf, umso enttäuschter war sie, als sie nach Punkten verlor und damit Zweite wurde. Auch ihre Schwester Diana Kamo machte zuvor bei den Bezirksmeisterschaften eine ähnliche Erfahrung, gewann ihren Kampf aber dennoch. Im Finale der Westfalenmeisterschaften deklassierte sie ihre Gegnerin von der Bezirkstitelkämpfen Natalie Schrahe vom BC Warendorf dann eindeutig. Sie dominierte alle Runden, so dass es an ihrem Sieg keinen Zweifel gab. Der Herforder Junior Christos Mavroudis gewann zuvor die Bezirksmeisterschaft gegen den Münsteraner Jarid Alizade. Im Finale der Westfalenmeisterschaft traf er jetzt auf Abian Nimani vom BS Bielefeld. "Christos hat mit seiner besonders gut ausgeprägten Technik den Kampf bestimmt und einstimmig nach Punkten gewonnen", berichtet BSV-Cheftrainer Georg "Jollo" Kroner nicht ohne Stolz. Bei den westfälischen Titelkämpfen der Elite in Münster grassierte die Grippe besonders stark, so dass Merve Gülec vom BSV als einzige die Möglichkeit auf einen Kampf bekam - und das auch nur, weil sie kurzfristig in eine nächsthöhere Gewichtsklasse gewechselt war. In der Vorbereitungsphase hatte Gülec eine umfangreiche Prüfung zur B-Lizenz-Trainerin absolviert, zudem ging auch an ihr die Grippe nicht vorbei. Deshalb blieb ihr nur wenig Zeit, um sich auf Münster vorzubereiten. Dennoch legte die Herforderin im Finale der Frauen-C-Klasse eine starke boxkampftechnische Demonstration hin. "Merve musste gegen die äußerst unbequeme und angriffsstarke Mira Michteldorf aus Lemgo boxen", sagt "Jollo" Kroner, "die hat ihr das Kämpfen nicht leicht gemacht." Doch die Herforderin überzeugte mit ihrer guten Technik und Taktik und stand nach drei harten Runden als Siegerin und somit Westfalenmeisterin fest. "Ich bin mit den Leistungen der Herforder Athleten mehr als zufrieden", zog Coach Kroner ein positives Fazit.

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