International unterwegs: Markus Brinkmann - hier in in Stuttgart - startete mit Pikeur Dylon beim Weltcup-Finale im amerikanischen Omaha und war mit seinem Abschneiden unter den weltbesten Reitern nur bedingt zufrieden. - © dpa
International unterwegs: Markus Brinkmann - hier in in Stuttgart - startete mit Pikeur Dylon beim Weltcup-Finale im amerikanischen Omaha und war mit seinem Abschneiden unter den weltbesten Reitern nur bedingt zufrieden. | © dpa

Omaha/USA Markus Brinkmann verpasst beim Weltcup-Finale in den USA knapp den zweiten Durchgang

Am Wochenende startet er schon wieder in Bad Oeynhausen

Dirk Kröger

Omaha/USA. Sein eigenes großes Ziel erreichte Markus Brinkmann nicht: Beim Weltcup-Finale in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska hatte der Springreiter des RV "von Lützow" Herford am Finaltag eigentlich mit Pikeur Dylon den zweiten Umlauf der 20 Besten erreichen wollen - die Qualifikation dafür verpasste er als 22. der Gesamtwertung knapp. Zwei Fehlerpunkte in der letzten von drei Prüfungen beim Weltcup-Finale verhinderten den Sprung des 36-jährigen Herforders unter die 20 weltbesten Reiter. "Da kann ich nicht ganz zufrieden sein", kommentierte er das, "ein bisschen anders hatte ich es mir vorgestellt." Dennoch: Brinkmann ist als Amateur in der Weltspitze angekommen. "Das war alles nicht richtig schlimm, aber auch nicht richtig gut", fasste er die gezeigten Leistungen zusammen. Sicher ist, dass die Tage in Nebraska Pferd und Reiter deutlich nach vorn brachten, immerhin beendete der Unternehmer aus Ostwestfalen den Wettbewerb als drittbester Deutscher. "Ich muss die richtigen Lehren daraus ziehen", schaute er schon wieder nach vorn und bezeichnete die Teilnahme am Turnier als "tolle Erfahrung." Und ein wenig stolz war er auf das Erreichte auch, denn: "Dylon und ich haben uns als Team im Vorfeld sehr gut präsentiert", weiß er. Direkt nach Beendigung des Weltcup-Finales flog Pikeur Dylon zurück in die ostwestfälische Heimat, während Brinkmann mit seiner Partnerin Julia Rehme gestern in New York ankam, wo das Paar noch zwei Tage entspannen will, ehe für Donnerstag die Heimreise vorgesehen ist. Und am Freitag geht es schon wieder ins Büro, am Samstag und Sonntag dagegen auf den nächsten Parcours, denn der Herforder startet dann beim Turnier in Bad Oeynhausen - allerdings nicht mit seinem Spitzenpferd. Einige der in Omaha startenden Reiter zog es gleich weiter nach Mexiko, zu einem gut dotierten Turnier. "Das möchte ich nicht!", erklärte Brinkmann, dass der sportliche Stress auch durchaus Grenzen haben darf. Der nächste richtige Höhepunkt steht für ihn in vier Wochen beim Vier-Sterne-Turnier im niedersächsischen Hagen am Teutoburger Wald an - dann wird er auch wieder Pikeur Dylon wieder satteln. Am eigenen Amateurstatus allerdings will der Herforder nichts ändern. "Das ist alles gut so wie es ist", sagte er. Aber: "Als Sportler setze ich mir immer große Ziele", erklärte der Herforder Sportler des Jahres, dass der Weltcup auch weiterhin für ihn interessant bleibt.

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