In Omaha: Der Herforder Markus Brinkmann aus Deutschland springt mit Pikeur Dylon bei einer Trainingseinheit über ein Hindernis. Im ersten Teil des Weltcup-Finales belegte er den 19. Platz. - © Foto: dpa
In Omaha: Der Herforder Markus Brinkmann aus Deutschland springt mit Pikeur Dylon bei einer Trainingseinheit über ein Hindernis. Im ersten Teil des Weltcup-Finales belegte er den 19. Platz. | © Foto: dpa

Omaha/USA Markus Brinkmann beim Weltcup-Finale auch am Sonntag noch dabei

Reiten: Herforder Springreiter ist zufrieden. Am Sonntag steht das letzte von drei Springen an

Dirk Kröger

Herford. Markus Brinkmann, Springreiter des RV „von Lützow" Herford, feierte einen gelungenen Einstand ins Weltcup-Finale in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska. Mit seinem Holsteiner Pikeur Dylon belegte er im ersten Springen mit einem unglücklichen Abwurf und 66,53 Sekunden den 19. Platz – und landete damit noch vor Ludger Beerbaum. Der Herforder erwischte keine ideale Ausgangsposition, denn er musste als erster Reiter in den Parcours, konnte sich den also zuvor nicht anschauen, während seine Mitstreiter durch Brinkmanns Ritt wertvolle Erkenntnisse gewannen. Und dennoch zeigte der Amateur aus Herford eine sicherlich zufriedenstellende Leistung. „Das war okay", sagte der 36-Jährige gestern im Gespräch mit der NW, „das war nicht sensationell gut, aber auch nicht schlecht. Auf jeden Fall ist das Pferd gut gegangen, es fühlt sich prima an." Auch den Zeitunterschied von sieben Stunden zwischen Deutschland und Nebraska haben Pferd und Reiter gut überstanden. „Ich schlafe nicht so gut wie zu Hause, aber ein echtes Problem ist es nicht", sagte der Herforder Sportler des Jahres 2016. Im zweiten Springen in der Nacht zu Sonntag leistete sich Brinkmann im Normalparcours acht Fehlerpunkte und belegt damit aktuell Rang 25. Das dritte und letzte Springen folgt am Sonntag 14 Uhr Ortszeit (21 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit). Dafür qualifizieren sich von den 37 Teilnehmern am Weltcup-Finale nur die besten 30 – und bereits jetzt ist sicher, dass der Herforder auch dann noch  dabei sein wird. Am liebsten würde er auch in der zweiten Runde dieses abschließenden Springens startens, in die nur noch die besten 20 gehen.

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