Da fühlt er sich wohl: Sportredakteur Markus Voss hält den Gutschein bereit, den er Hannah Kölling als Gewinner des Medienpreises der NW überreichte. Christina Römer, Leiterin der Herforder Redaktion dieser Zeitung, übergab den Pokal, den die Sportlerin des Jahres auf jeden Fall bei sich daheim haben möchte. - © Yvonne Gottschlich
Da fühlt er sich wohl: Sportredakteur Markus Voss hält den Gutschein bereit, den er Hannah Kölling als Gewinner des Medienpreises der NW überreichte. Christina Römer, Leiterin der Herforder Redaktion dieser Zeitung, übergab den Pokal, den die Sportlerin des Jahres auf jeden Fall bei sich daheim haben möchte. | © Yvonne Gottschlich

Herford Die Damen haben das Sagen bei der Herforder Sport-Gala

Dirk Kröger
Mannschaft des Jahres: Die Tänzerinnen und Tänzer des Grün-Gold TTC Herford gemeinsam mit Bürgermeister Tim Kähler (l.) und dem Stadtsportverband-Vorsitzenden Jürgen Berger (r.). - © Yvonne Gottschlich
Mannschaft des Jahres: Die Tänzerinnen und Tänzer des Grün-Gold TTC Herford gemeinsam mit Bürgermeister Tim Kähler (l.) und dem Stadtsportverband-Vorsitzenden Jürgen Berger (r.). | © Yvonne Gottschlich

Herford. Ganz im Zeichen der Damen stand die gestrige Sport-Gala im Herforder Stadttheater. Bei der Ehrung der erfolgreichsten Sporttreibenden der Hansestadt nämlich fehlte Markus Brinkmann, Springreiter des RV "von Lützow" Herford, als Sportler des Jahres - er war gleichzeitig selbst in Leipzig bei einem Weltcup-Springen aktiv. Aber die Mannschaft des Jahres, die Standard-Formation des Grün-Gold TTC Herford, hatte schon reichlich Damen aufzubieten.

Und dann war da ja noch Hannah Kölling, Mountainbike-Fahrerin des RC Endspurt Herford. Sie wurde gleich doppelt geehrt, zunächst zur Sportlerin des Jahres. "Den Siegerpokal deponiere ich bei Mutti", verriet sie. Und dann kam die nächste Dame ins Spiel: Christina Römer, Leiterin der Herforder Redaktion der Neuen Westfälischen, überreichte Kölling auch noch den Pokal als Siegerin im Wettbewerb um den Medienpreis der NW. "Den nehme ich mit!", machte sie den Stellenwert dieser Auszeichnung deutlich, die so ganz nebenbei auch noch mit einem Gutschein über Eintrittskarten fürdie Champions Trophy im Rahmen der Gerry Weber Open in Halle, den ihr Sportredakteur Markus Voss überreichte, belohnt wurde.

Sportler des Jahres: Markus Brinkmann weilte gestern abend aus sportlichen Gründen in Leipzig, bedankte sich aber per Video-Botschaft für die Auszeichnung. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Sportler des Jahres: Markus Brinkmann weilte gestern abend aus sportlichen Gründen in Leipzig, bedankte sich aber per Video-Botschaft für die Auszeichnung. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Römer berichtete davon, dass die Wahl im Wettbewerb um den Medienpreis einen enormen Anklang fand. Insgesamt wurden rund 4.200 Stimmen abgegeben, davon entfielen 1.562 auf die junge Radsportlerin, die mit 37,5 Prozent aller Stimmen einen recht deutlichen Sieg feierte, "Ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen für mich abstimmen würden", sagte Kölling, " ich freue mich einfach!".

Freuen durften sich aber auch die 24 Herforder Tänzerinnen und Tänzer, die Trainerin Sandra Pohlmann im Gespräch mit Moderator Jörg Brökel vorstellte ("das ist eine tolle Mischung") und eben Markus Brinkmann, der sich per Videobotschaft für seine Wahl zum Sportler des Jahres bedankte.

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Überhaupt: Eigentlich bestand gestern im Theater nur Grund zur Freude. Das machte auch der Stadtsportverband-Vorsitzende Jürgen Berger in seinen Eröffnungsworten klar, der den 20. Januar gar zum "historischen Tag" erklärtem, weil es an dem die erste Gala in der Nach-Jochen-Zedler-Zeit gab. "Wir sind ihm zu Dank verpflichtet", richtete Berger warme Worte an seinen Vorgänger im Amt des ersten Herforder Sportlers, "und auch nach seinem Abschied aus dem Vorstand bleibt die Grundausrichtung des Stadtsportverbandes unverändert."

Zedler selbst durfte auch auf die Bühne und sich noch einmal offiziell verabschieden, dabei gleichzeitig Danke zu sagen. Gefallen haben dürfte ihm zudem, dass die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford ein von ihm ins Leben gerufenes Projekt, nämlich das des Seerpferdchens für alle Herforder Kinder, so gut findet, dass sie gestern zur Förderung dieser Maßnahme einen symbolischen Scheck in Höhe von 5.000 Euro übergab.

Mit dem ehemaligen SSV-Vorsitzenden auf der Bühne war zudem Sebastian Dietz, an dessen Erfolge bei den paralympischen Spielen in Rio de Janeiro noch einmal erinnert wurde. Sportler wie Funktionär erhielten ein Geschenk. Auch sie durften sich freuen.

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