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Kraftvoll: Max Kühn (l.) hatte mit vier Treffern einen nicht unerheblichen Anteil am 27:26-Erfolg der SG Bünde-Dünne gegen den TuS Eintracht Oberlübbe. - © Ulrich Finkemeyer
Kraftvoll: Max Kühn (l.) hatte mit vier Treffern einen nicht unerheblichen Anteil am 27:26-Erfolg der SG Bünde-Dünne gegen den TuS Eintracht Oberlübbe. | © Ulrich Finkemeyer

Bünde Siegtor für die SG Bünde-Dünne fällt unmittelbar vor Schluss

Handball-Landesliga: Die SG Bünde-Dünne holt gegen den TuS Eintracht Oberlübbe einen zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand auf. Tom-Niklas Koch trifft schließlich zum glücklichen 27:26-Endstand

Ulrich Finkemeyer
11.02.2019 | Stand 10.02.2019, 20:43 Uhr

Bünde. Seit sich die SG Bünde-Dünne mit Arne Niemeyer und Jan-Fiete Buschmann enorm verstärkt hat, geht sie in der Handball-Landesliga als Sieger vom Platz. Waren die ersten beiden Erfolge stets eine klare Sache, so musste das Team von Trainer Dennis Eichhorn im Spiel gegen den TuS Eintracht Oberlübbe bis zur letzten Sekunde um die Punkte zittern. Erst ein im wahrsten Sinne des Wortes "Kracher", ein letzter Distanzwurf von Tom-Niklas Koch ins rechte Eck, sicherte mit 27:26 (11:14) die beiden Zähler. Während sich alle Bünde-Dünner mit dem Siegtorschützen freute, saßen und standen die Oberlübber Gäste auf dem Hallenboden - mit leeren Augen und Händen. Dieser späte Sieg war für Trainer Eichhorn "ein glücklicher", aber auch "verdienter Erfolg, weil wir einen zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand aufgeholt haben". Max Kühn und Tom-Niklas Koch demonstrieren neues Selbstbewusstsein Nach einer mehr schlechten als rechten ersten Halbzeit, in der die SG Bünde-Dünne nur einmal mit 6:5 (16. Minute) die ständige Führungsarbeit des TuS Eintracht Oberlübbe unterbrechen konnte, und es leistungsgerecht mit 11:14 in die Pause ging, standen die Hausherren zehn Minuten später beim 13:19-Rückstand vor einem Scherbenhaufen. Diese Situation verlangte nach Veränderungen, wie die Kurzdeckung gegen Oberlübbes Torjäger Pascal Bekemeier, der bis hier hin zehnmal getroffen hatte. Auch kehrte Maurice Groß ins Tor der Hausherren zurück. Jetzt war den Gästen der Weg zum und ins SGBD-Tor so ziemlich versperrt. Und vorne demonstrierten Max Kühn und Tom-Niklas Koch mit vier beziehungsweise drei Treffern neues Selbstbewusstsein. Die Aufholjagd nahm immer mehr Tempo auf, auch weil Nico Mailänder endlich traf und Niklas Vogt, als Koch wegen Reklamierens auf die Strafbank musste, von links cool den 24:25-Anschluss herstellte, ebenso Kühn aus der Distanz zum 25:26 traf. Ein provoziertes Stürmerfoul brachte die SGBD wieder in Ballbesitz, den nutzte Niemeyer zum 26:26-Ausgleich in der 59. Minute aus. Am Ende hatte die SG Bünde-Dünne schließlich noch 23 Sekunden Zeit, um nach eigener Auszeit das Spiel vollends zu drehen. Koch tat es mit dem allerletzten Wurf. SG Bünde-Dünne: Groß (1. bis 30. und 40. bis 60. Minute) Bekemeier; Niemeyer (4), Kühn (4), Koch (4/1), Harre (3), Pohlmann (3), Mailänder (3/1), Möllering (2), Voigt (2), Schmidtpott (1), Buschmann (1), Hellwig.

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