Pascal Vette - © Ulrich Finkemeyer
Pascal Vette | © Ulrich Finkemeyer

Rödinghausen Der Aufwärtstrend des CVJM Rödinghausen wird unterbrochen

Handball-Verbandsliga: Rödinghausen unterliegt beim TuS Nettelstedt II mit 29:34

Rödinghausen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge musste Handball-Verbandsligist CVJM Rödinghausen beim TuS Nettelstedt II mit 29:34 (17:20) in die vierte Saison-Niederlage einwilligen. Damit ist der Aufwärtstrend des CVJM erst einmal gestoppt und der Abstand zur Liga-Spitze, zu der Nettelstedt II neben dem SuS Oberaden mit jeweils 13:5 Punkten auf den Plätzen zwei und drei weiterhin gehört, auf drei Punkte angewachsen. Spitzenreiter LIT Tribe Germania II (16:2 Punkte) gewann an diesem neunten Spieltag ebenfalls sein Spiel, doch solange die Erstvertretung von LIT nicht in die 3. Liga aufsteigt, ist der Zweitvertretung der Weg nach oben versperrt. In der Nettelstedter Sporthalle mühte sich der CVJM Rödinghausen über die gesamte Spielzeit redlich, doch mehr als einige Gleichstände Mitte der ersten Halbzeit waren für den Gast, der ohne die verhinderten Patrick Sunderbrink und Lukas Reese angetreten war, nicht drin. Die Vorentscheidung zu Ungunsten des CVJM fiel relativ früh, als nach vier Gleichständen – von 5:5 bis 8:8 – sich Gastgeber Nettelstedt II auf 10:8 (16. Minute) und 15:11 (22.) absetzen konnte. Diesem Rückstand lief das Team von Trainer Pascal Vette über 17:20 zur Halbzeit, 19:22 (33.), 20:25 (38.), 23:26 (46.) und 27:30 (57.) bis zum 29:34-Endstand fortan nach, auch weil Nettelstedts Haupttorschütze Jan Schröder in den entscheidenden Phasen nicht zu stoppen war und insgesamt auf neun Treffer kam. Ähnlich erfolgreich war auf CVJM-Seite Sebastian Meier mit acht Toren. Doch unterm Strich fehlten dem CVJM Reeses durchschnittlich fünf bis acht Treffer. „Hätte Lukas mitwirken können, wären wir vielleicht näher an den TuS II herangekommen", mutmaßte Vette. Den Hauptgrund für die Niederlage aber sah der Rödinghausener Trainer darin, dass die Abwehr, gleich in welcher Zusammensetzung, „keinen Zugriff" auf die Nettelstedter Offensivkräfte bekam. „Uns fehlte schlichtweg die nötige Aggressivität", bedauerte Vette ein wenig. Das verdeutlichte er unter anderem auch an Zahlen, wie „null Zeitstrafen und keinen Siebenmeter gegen uns". Der TuS Nettelstedt II hingegen musste sechs Minuten in Unterzahl spielen und hatte zwei Siebenmeter gegen sich, die Alexander Deuker für den CVJM sicher verwandelte. „Gefühlt hätten wir noch Stunden länger spielen können, gewonnen hätten wir nie", brachte Trainer Vette die unterschiedlichen Kräfteverhältnisse auf den Punkt. Erst am Samstag, 9. Dezember, geht es für den CVJM nun weiter. Dann steigt daheim in der Gesamtschulsporthalle das Kreisderby gegen die HSG Spradow.

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