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Start: Beim 3. Rewe-Citylauf des FC Stukenbrock gingen die Läufer über 10 und 5 Kilometer gemeinsam auf die Strecke. Die Zuschauer im Start-Ziel-Bereich nahe der Kirche sorgten für gute Stimmung. Fotos: Martinschledde - © Henrik Martinschledde
Start: Beim 3. Rewe-Citylauf des FC Stukenbrock gingen die Läufer über 10 und 5 Kilometer gemeinsam auf die Strecke. Die Zuschauer im Start-Ziel-Bereich nahe der Kirche sorgten für gute Stimmung. Fotos: Martinschledde | © Henrik Martinschledde

Schloss Holte-Stukenbrock 3. Citylauf: Zwei Routiniers machen den Sieg unter sich aus

Beim 3. Citylauf des FC Stukenbrock fällt über 10 Kilometer in der letzten Runde nach dem Waldstück die Entscheidung. Oliver Heddergott zieht an, Ingmar Lundström kann nicht folgen. Nils Brand gewinnt über 5 Kilometer. Der Freitag wird gut angenommen.

Markus Voss
14.09.2019 | Stand 14.09.2019, 12:21 Uhr |

Schloß Holte-Stukenbrock. Vier Runden lang lieferten sie sich ein spannendes Duell, auf dem letzten Kilometer fiel die Entscheidung. Die beiden Routiniers Oliver Heddergott und Ingmar Lundström haben den Sieg beim 3. Rewe-Citylauf des FC Stukenbrock über die 10 Kilometer unter sich ausgemacht. Am Ende hatte der Bielefelder Heddergott in 35:47 Minuten vor dem Gütersloher Lund-ström (35:58 Min.) die Nase vorn. „Ich habe auf den letzten Metern alles rausgehauen was ging", sagte der Sieger im Ziel.Zunächst sah es danach aus, als ob im Hauptlauf über die 2,5-Kilometer-Runde durch Stukenbrock drei Läufer für den obersten Podestplatz in Frage kommen würden. Doch Daniel Knöpke (36:50 Min.; LC Solbad Ravensberg) musste kurz vor Ende der zweiten Runde abreißen lassen. „Danach lief mal Ingmar vorneweg und mal ich", erzählt der Sennestädter Heddergott, der ohne Vereinszugehörigkeit aktiv ist. So ging es weiter, bis der spätere Gewinner in der letzten Runde auf dem kurzen Waldstück das Tempo anzog, „um dann auf dem Asphalt bis zum Anschlag zu laufen. Und dann habe ich irgendwann das Schnaufen von Ingmar nicht mehr gehört", so der 49-Jährige, der sich den Sieg nicht vorgenommen hatte, sondern nur eine neue persönliche Bestzeit laufen wollte. Die lag vorher bei 36:10 Minuten, in Stukenbrock war der Polizist exakt 23 Sekunden schneller. Ingmar Lundström (Active/DJK Gütersloh) war zunächst einmal von der anspruchsvollen Strecke mit Steigung, Wald und Wendepunkt überrascht: „Es war schwer den Rhythmus zu finden." Da der Lauf für ihn ein „halbes Heimspiel" war („Meine Schwiegereltern kommen von hier"), hätte der 47-Jährige gerne gewonnen. „Ich hatte mir wie mein Gegner eine Attacke vorgenommen. Aber dann sind auf den letzten Metern meine Beine festgeworden. Und mit der Brechstange geht natürlich nix", sagt er, „Platz zwei ist aber auch gut, obwohl ich gehofft hatte, dass ich besser drauf bin." "Wir bleiben sicher beim Freitagabend" Dafür lobte Lundström die dritte Auflage des Citylaufs umso mehr: „Das ist eine Top-Veranstaltung. David hat hier etwas Gutes auf die Beine gestellt. Es war richtig von Sonntagmorgen auf Freitagabend zu wechseln." Das fand auch Organisator David Smyrek: „Wir bleiben sicher beim Freitagabend." Bis zum Schluss hatte er gehofft, dass bei der Teilnehmerzahl „vorne eine vier steht, auch wenn es knapp wird. Schließlich hatten wir 360 Anmeldungen". Finisher waren es unterm Strich dann 345 (inklusive zwei Schülerläufe), dazu kommen 87 Starter beim Bambinilauf. Den Sieg über 5 Kilometer sicherte sich unterdessen Nils Brand (TuS Eintracht Bielefeld) in 16:40 Minuten. „Ich wollte erstmals unter 17 Minuten laufen. Das habe ich geschafft und darum bin ich sehr zufrieden", sagt er. Hermannslauf-Rekordsieger Elias Sansar war übrigens nicht am Start. „Er hat mir geschrieben und abgesagt", so Smyrek, „aber auch die ersten drei bei den Männern haben ganz starken Sport gezeigt."

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