Stukenbrocks Bezirksliga-Handballer: Trainer Klaus Hamel (h.v.l.), Daniel Papajewski, Stefan Hackstein, Christopher Deittert, Marcel Klose, Bjarke Edzards, Thorsten Grunwald und Jannis Grunwald sowie Björn Gohl (v.v.l.), Fabian Lamberts, Sven Hädrich, Frederic Henrichs, Jonathan Herrmann, Dennis Ehlebracht und Marvin Steinhöfer. Foto: Fat - © Fabian Terwey
Stukenbrocks Bezirksliga-Handballer: Trainer Klaus Hamel (h.v.l.), Daniel Papajewski, Stefan Hackstein, Christopher Deittert, Marcel Klose, Bjarke Edzards, Thorsten Grunwald und Jannis Grunwald sowie Björn Gohl (v.v.l.), Fabian Lamberts, Sven Hädrich, Frederic Henrichs, Jonathan Herrmann, Dennis Ehlebracht und Marvin Steinhöfer. Foto: Fat | © Fabian Terwey

FC Stukenbrock: Mit breiter Brust zum Klassenerhalt

Verjüngter FCS ist in der neuen Saison auf den schnellen Ligaverbleib aus

Fabian Terwey
07.09.2018 | Stand 07.09.2018, 11:03 Uhr

Handball-Bezirksliga Brust raus, heißt es vor der zweiten Bezirksliga-Saison für die Handballer des FC Stukenbrock. Denn nachdem die breiten Schultern abgewanderter Leistungsträger keinen Schutz mehr bieten, rücken 2018/19 andere ins Rampenlicht. Leitwolf Nico Kuhlenkamp, wohnhaft in Paderborn, wechselte wegen der kürzeren Anfahrt zum Ligarivalen Schloß Neuhaus. Abteilungsleiter Peter Menke tauscht aufgrund anhaltender Hüft- und Rückenprobleme den Torwartdress gegen das Traineroutfit, coacht nun den FCS II in der 1. Kreisklasse. Schloß Holte-Stukenbrock. Brust raus, heißt es vor der zweiten Bezirksliga-Saison für die Handballer des FC Stukenbrock. Denn nachdem die breiten Schultern abgewanderter Leistungsträger keinen Schutz mehr bieten, rücken 2018/19 andere ins Rampenlicht. Leitwolf Nico Kuhlenkamp, wohnhaft in Paderborn, wechselte wegen der kürzeren Anfahrt zum Ligarivalen Schloß Neuhaus. Abteilungsleiter Peter Menke tauscht aufgrund anhaltender Hüft- und Rückenprobleme den Torwartdress gegen das Traineroutfit, coacht nun den FCS II in der 1. Kreisklasse. „Jahrelanger Leistungssport fordert eben seinen Tribut“, sagt der 32-Jährige. „Als frischgebackener Vater einer Tochter muss Peter auch auf seine Gesundheit achten“, erklärt Chefcoach Klaus Hamel. „Als junger Spieler verlässt du dich natürlich auf solche Spieler. Jetzt müssen sie es ablegen.“ Die anfängliche Saisonvorbereitung hatte dem Trainer dabei so gar nicht gefallen. „In den ersten drei Wochen der Sommerferien kam gar kein Training zustande. Aber ich bin da ja locker. Das haben sie dann eben wiederbekommen. Mir tut das ja nicht weh“, sagt Klaus Hamel mit einem vielsagenden Lächeln. Und wie genau kann man sich das vorstellen? „Indem man sich bewusst macht, wie groß so eine Halle ist und welche Geräte es gibt. Die Zugübungen mit den Matten dürften einigen noch in Erinnerung sein.“ Dank der konzentrierten Aufarbeitung sei das Team kurz vor dem Saisonstart jetzt wieder voll im Soll. Einer der Trainingsinhalte war auch der Einbau der jungen Spieler. Der ehemalige Stukenbrocker A-Jugendliche Kai Lamberts, Bruder von Neuzugang Fabian Lamberts (Senne), ist nach einjähriger Spielpause zurück. Torhüter Jannis Grunwald, Neffe von Routinier Thorsten Grunwald, kommt direkt aus der eigenen U19 hoch. „Chef unseres Torwart-Teams ist jetzt Björn Gohl. Als bisheriger zweiter Keeper ist er nun als Persönlichkeit gefragt.“ Jonathan Herrmann, ebenfalls aus der A-Jugend, ist für die Schlüsselposition im Rückraum vorgesehen. „Er wird bereits als Junger von den anderen akzeptiert. Und es ist schon ein Unterschied, ob man in der Jugend oder bei den Senioren spielt. Die Zeit des intuitiven Handballs ist vorbei, bei uns spielen wir nach Regeln. Die Jungs im ersten Seniorenjahr genießen aber noch Welpenschutz. Der Kader ist mit 18 Leuten ganz bewusst sehr groß. Denn es kommen ja immer mal Urlaube und Verletzungen.“ Aber auch wenn personelle Änderungen einkalkuliert sind, die Leistungen sollen stabil sein. „Kontinuität“, fordert Hamel. „Wir wollen als Mannschaft zusammenwachsen und den Klassenerhalt sichern. Dieser Wunsch wird bei der Stärke der Liga aber schwer, frühzeitig zu erfüllen sein.“ Am morgigen Samstag geht es in der Volker-Zerbe-Halle um erste Punkte für den Ligaverbleib. Auswärtsgegner ist Aufsteiger HSG Lemgo III. Der verjüngte FCS steht dann erstmals im Rampenlicht.

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