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Rietberg Avenwedder Springreiter machen es spannend

Spring-Equipe aus "Bonewie" rutscht im Finale des Mense-Cups gerade noch in Umlauf zwei und holt den Gesamtsieg. In der Dressur triumphiert Herzebrock-Rheda

Markus Schumacher
08.10.2019 | Stand 07.10.2019, 19:37 Uhr

Rietberg. Der Mense-Cup der Dressurreiter bleibt im Trophäenschrank des Reitvereins Herzebrock-Rheda. Der Titelverteidiger sprang nach dem Erfolg im Finale in der Rietberger Reithalle noch von Platz fünf auf das Siegertreppchen und schnappte sich mit insgesamt 91 Punkten den Cup. Das Nachsehen hatte der während der Saison lange führende Reitverein Rietberg-Druffel. Das Quartett wurde Dritter in der letzten Prüfung und damit im Gesamtklassement mit 88 Punkten Zweiter. Bei den Springreitern sicherte sich der Reit- verein Avenwedde den verdienten Sieg. Ein besonderes Erfolgsrezept hatte das siegreiche Quartett aus Herzebrock und Rheda nach eigenen Angaben nicht. Der Finalsieg, eine Kür der Klasse A, wurde sicher gewonnen. "Die Vorbereitung war wie immer", gestand Birte Bexten. Neu im Team war Anna Reckmeyer, alle anderen waren bereits beim Finalsieg 2018 im Viereck unterwegs. Das Team wurde von Christina Berkenkötter vorgestellt. In der Kür komplettierten Seline Nacke und Stefanie Helmert die erfolgreiche Auswahl. "Am Ende haben wir es noch richtig spannend gemacht" Die Rietberger hatte ihre Führung noch aus der Hand gegeben, weil sie im Finale nur Dritter hinter Avenwedde wurden. "Das war ärgerlich. Wir wollten den Heimvorteil nutzen und gewinnen", resümierte der stellvertretende Vorsitzende Markus Blomberg. Auf den weiteren Plätzen der Gesamtwertung landete nach den fünf Qualifikationen und dem Finale als Dritter die Equipe aus Versmold (79) vor Clarholz-Lette (71), Avenwedde (68) und Gütersloh (65). Die Springmannschaft aus Avenwedde machte es im Finale noch einmal spannend. In der kombinierten Springprüfung der Klassen E, A und L schaffte die Auswahl aus "Bonewie" gerade noch den Sprung in den zweiten Umlauf. Die letzten beiden Starterinnen Ann-Sophie Gläser und Nina Christophliemke behielten die Nerven und sorgten mit zwei fehlerfreien Runden für den Einzug in den finalen Umlauf. Vier Starter mussten fehlerfrei sein. Am Ende reichte dort der fünfte Platz, um in der den großen Wurf zu landen. Im ersten Umlauf waren noch acht Mannschaften am Start. Jeder Verein schickte zwei Reiter pro Klasse in den Parcours. Fünf Teams erreichten den zweiten Umlauf, in dem nur noch ein Reiter pro Klasse antreten musste. Mit drei starken Nullrunden siegte hier die Mannschaft aus Clarholz-Lette vor Ravensberg-Borgholzhausen, Marburg-St-Vit, Herzebrock-Rheda und Avenwedde. "Am Ende haben wir es noch richtig spannend gemacht", meinte der Avenwedder Patrick Diekämper lachend. Nur ein Fehler mehr im ersten Umlauf und der Gesamtsieg wäre futsch gewesen. Am Ende freuten sich die Avenwedder mit ihrem großen Anhang sowie Trainerin Annette Grett über Gold. Den hatte sich die Equipe nach ihren beständigen Leistungen von der ersten bis zur fünften Qualifikation auch verdient. Drei Wertungsprüfungen wurden gewonnen. Dazu kamen ein zweiter und ein dritter Platz. Am Ende waren es 93,5 Punkte für den Sieger. Zweiter wurde Clarholz-Lette (92) vor Herzbrock-Rheda (80,5), Ravensberg (75,5) und Marburg-St-Vit (73,5). Für Avenwedde waren Gesa Kröhnert, Marsha Stevens, Patrick Diekämper, Christiane Pade, Ann-Sophie Gläser und Nina Christophliemke im Finale im Sattel. "Ohne unsere Trainerin Annette Grett hätten wir unser großes Ziel nicht erreicht", waren sich alle Avenwedder Mannschaftsreiter unisono einig. Der Kreisreiterverband entscheidet im November über eine Finalausrichtung zwischen Avenwedde und Rietberg. Die Partnerschaft mit dem Autohaus Mense wird fortgesetzt teilte Juniorchefin Maren Mense während der Siegerehrung in Varensell mit.

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