Neuzugang: Stabhochspringerin Linda Grabenmeier, die seit Jahresbeginn bei der LG Kreis Gütersloh von Alexander Sczyrba trainiert wird, holte sich mit 3,55 Meter Rang drei. Die 17-Jährige verpasste aber die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften. - © Tom Finke
Neuzugang: Stabhochspringerin Linda Grabenmeier, die seit Jahresbeginn bei der LG Kreis Gütersloh von Alexander Sczyrba trainiert wird, holte sich mit 3,55 Meter Rang drei. Die 17-Jährige verpasste aber die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften. | © Tom Finke

Gütersloh Zwei Titel für die Gütersloher Leichtathleten

Leichtathletik: Bei den U20-Westfalenmeisterschaften gewinnt die LG Kreis Gütersloh zwei Titel und zwei weitere Medaillen. Alexander Moors (DJK) läuft auf Rang drei

Gütersloh. Zwei Titel und drei weitere Medaillen, aber keine weitere DM-Qualifikation: Die Bilanz der Leichtathleten von LG Kreis und DJK Gütersloh bei den U20-Westfalenmeisterschaften in der Bielefelder Seidensticker-Halle war gut, aber nicht optimal. Für das Verpassen der DM-Norm (1,99 m) konnte sich Hochspringer Sven Füchtjohann immerhin mit der Meisterurkunde trösten. Der 17-jährige Rietberger nahm alle Höhen bis einschließlich 1,93 Meter im ersten Versuch, scheiterte dann aber dreimal an der persönlichen Bestmarke von 1,96 Meter. Seine Chance in einer Nischendisziplin nutzte auch Johannes Robers. Der 18-jährige Harsewinkeler gewann den Dreisprungwettbewerb mit 12,32 Meter. Auch wenn es nicht zum Titel reichte, sorgte 800-Meter-Läufer Alexander Moors für eine Top-Leistung. Der 17-Jährige von der DJK Gütersloh steigerte seine persönliche Bestleistung auf 2:01,02 Minuten und lief damit als Dritter aufs Treppchen. Auch 60-Meter-Sprinter Kevin Moor steigerte sich: Der erst 16-jährige Wiedenbrücker qualifizierte sich mit 7,30 Sekunden fürs Finale und raste hier in persönlicher Bestzeit von 7,26 Sekunden auf Platz sechs. Anschließend führte er die 4 x 200-Meter-Staffel der LG Kreis auf Rang vier. Zusammen mit Sven Füchtjohann, Tom Kleikemper und Moritz Oesterhelweg benötigte das Quartett 1:37,31 Minuten. Katharina Trapphoff imponiert über 60 Meter Hürden Im weiblichen Bereich wollte Stabhochspringerin Linda Grabenmeier die letzte Chance nutzen, sich für die deutschen U20-Meisterschaften in Sindelfingen zu qualifizieren. Nachdem sie 3,55 Meter übersprungen hatte, erwies sich die Norm von 3,65 Meter dann aber als zu hoch für den 17-jährigen Neuzugang der LG Kreis aus Soest. Sie wurde Dritte hinter ihrer Vereinskollegin Jennifer Quiring (3,60 m), die die DM-Norm bereits eine Woche zuvor geknackt hatte. Katharina Trapphoff ging in drei Disziplinen an den Start. Am wenigsten gut lief es für die Verlerin über 60 Meter, wo sie sich mit 7,91 Sekunden bereits für die DM qualifiziert hatte, nun aber mit 8,13 Sekunden Rang 13 belegte. Dafür imponierte die 15-Jährige, die eine Altersklasse höher startete, trotz ungewohnter Maße im Hürdensprint: Nach 9,37 Sekunden im Vorlauf steigerte sie sich im Finale auf 9,27 Sekunden und wurde Vierte. Im Weitsprung belegte sie mit 5,40 Meter Rang acht. Die Clarholzerin Maya Amsbeck folgte mit 5,25 Meter auf Platz elf.

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