Ehrgeiz: Josephine Löbig und der TV Verl haben nach dem Viertelfinal-Aus 2018 im Pokal etwas gutzumachen. - © Henrik Martinschledde
Ehrgeiz: Josephine Löbig und der TV Verl haben nach dem Viertelfinal-Aus 2018 im Pokal etwas gutzumachen. | © Henrik Martinschledde

Kreis Gütersloh Handball-Kreispokal geht in die finale Phase

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl startet als Favorit in den Wettbewerb. Bei den Männern fordert Oberliga-Schlusslicht TSG Harsewinkel den Titelverteidiger und Ligarivalen Sf Loxten heraus

Uwe Kramme
04.01.2019 | Stand 03.01.2019, 19:20 Uhr

Kreis Gütersloh. Same procedure as last year? Same procedure as every year! Tatsächlich hat der Handball-Kreisverband Gütersloh mit den Viertelfinalturnieren für Männer und Frauen in vier Hallen und einem gemeinsamen Finalsonntag in der Versmolder Sparkassen-Arena einen attraktiven Modus für die Pokalwettbewerbe gefunden. Vorstandsmitglied Heinz-Hermann Jerrentrup stellte zurecht fest: "Das einstige Mauerblümchen Pokal blüht auf." Eine Änderung gibt es 2019 allerdings: Oberligist Sf Loxten tritt an diesem Wochenende nur als Favorit bei den Männern an, aber nicht noch einmal als Ausrichter. Diese Aufgabe hat Bezirksligist Spvg. Versmold übernommen. Geblieben sind in den Vereinen die Vorbehalte gegen einen Wettbewerb, den sie am Ende der Weihnachtspause ohne gezielte Vorbereitung bestreiten. "Wir treffen uns zum Training, das ist sinnvoller", erklärt deshalb Dirk Elschner die Abstinenz des TV Isselhorst. Drei Viertelfinalpartien am Samstag, wenngleich über eine verkürzte Spielzeit, und möglicherweise ein Halbfinale und ein Platzierungsspiel am Sonntag, sind dem Coach des Verbandsligadritten "zu viel Risiko." Elschner setzt auf einen "dosierten Einstieg in den Saisonteil 2019". »Wir müssen in Schwung kommen« Die Spieler des Oberligisten TSG Harsewinkel trafen sich am Mittwoch zum ersten Training, legten am Donnerstag nach und trainieren auch heute. "Wir müssen in Schwung kommen", sagt Manuel Mühlbrandt. Die Pokalergebnisse sind dem Trainer des Tabellenletzten zwar "nicht so wichtig." Doch dass er das Viertelfinale in eigener Halle gewinnen und am Sonntag "noch zwei Testspiele" haben möchte, steht fest. Nächsten Freitag geht es in der Liga mit dem Heimspiel gegen die TSG AH-Bielefeld weiter. Schonen will er deshalb nur den angeschlagenen Florian Bröskamp. Hendryk Jänicke, der mit dem TV Verl den einzigen Oberligisten und damit den Favoriten im Frauenfeld trainiert, geht die Pokalaufgabe schon wegen einiger Urlauberinnen gelassen an: "Zur Not füllen wir aus der Reserve und der Jugend auf."

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