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Pechvogel: Nach seinem Doppelsieg mit Joris Krückemeier (l.) verletzte sich Sven Leifeld (r.) im Einzel und musste aufgeben. - © Henrik Martinschledde
Pechvogel: Nach seinem Doppelsieg mit Joris Krückemeier (l.) verletzte sich Sven Leifeld (r.) im Einzel und musste aufgeben. | © Henrik Martinschledde

Gütersloh Badminton-Landesligist TuS Friedrichsdorf auf Titelkurs

6:2-Sieg über Eintracht Bielefeld

Wolfgang Temme
17.12.2018 | Stand 16.12.2018, 19:17 Uhr

Gütersloh. Der TuS Friedrichsdorf hat einen großen Schritt zum Titelgewinn in der Badminton Verbandsliga gemacht. Der Spitzenreiter triumphierte im Gipfeltreffen mit dem Tabellenzweiten TuS Eintracht Bielefeld mit 6:2 und baute seinen Vorsprung auf vier Punkte aus. "Das waren zwei ganz wichtige Punkte, sie haben uns das erhoffte Polster gebracht", freute sich Nils Rogge. Gratulationen zur vorzeitigen Meisterschaft wies der Teamsprecher aber zurück: "Es sind noch fünf Spiele, die müssen wir erstmal verletzungsfrei überstehen." Wie schnell es zu Ausfällen kommen kann, erlebte der TuS bereits am Samstag. Sven Leifeld musste in seinem Einzel gegen Simon Böer wegen eines plötzlichen Stichs in der Leiste aufgeben, nachdem er den ersten Satz mit 24:26 verloren hatte und im zweiten gerade mit 1:0 in Führung gegangen war. Aber auch die Bielefelder hatten Pech: Maik Schwarzer konnte zum Einzel gegen Nils Rogge wegen einer Oberschenkelzerrung nicht antreten. Den Grundstein zum Sieg legten die Friedrichsdorfer mit dem Gewinn aller drei Doppel. Rogge und Simon Klaß besiegten Decher/Schwarzer mit 21:17 und 21:10. Joris Krückemeier und Leifeld fügten Böer/Buchwald mit 21:13 und 21:18 die erste Saisonniederlage zu. Und Sabrina Sobek und Melina Orth ließen Rahmel/Sudhölter beim 21:16, 21:18 keine Chance. "Das war aller Ehren Wert", fand es Rogge vor allem erstaunlich, dass die Matches jeweils in zwei Sätzen entschieden wurden. Auch Sophie Steffen und das Mixed Klaß/Steffen setzten sich glatt in zwei Sätzen durch. Die einzige Niederlage auf dem Spielfeld erlitt Krückemeier im Spitzeneinzel gegen Decher mit 12:21, 21:18 und 9:21.

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