Pechvogel: Alina-Sophie von Mutius, die hier eines ihrer vier Tore erzielte, verstauchte sich das Handgelenk. - © Henrik Martinschledde
Pechvogel: Alina-Sophie von Mutius, die hier eines ihrer vier Tore erzielte, verstauchte sich das Handgelenk. | © Henrik Martinschledde

Verl Oberliga-Handballerinnen des TV Verl setzen sich gegen die SG Witten durch

Der Trainer ist dennoch nicht zufrieden

Uwe Kramme

Verl. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl haben sich mit dem verdienten 32:29-Sieg gegen die SG Ruhrtal Witten am Samstag auf 8:10 Punkte und den 9. Tabellenplatz verbessert. Trainer Hendryk Jänicke war allerdings nur mit dem Ergebnis und seinen Auswirkungen zufrieden. "Spielerisch war das nicht so dolle. Wenn wir unser Spiel konsequent durchgezogen hätten, wäre jedenfalls ein deutlich höherer Erfolg möglich gewesen." Den Grundstein für ihren dritten Saisonsieg legten die Verlerinnen in den ersten Spielminuten, als sie einen 8:3-Vorsprung herausspielten und in der Folge bis zum 14:6 (19.) ausbauten. "Leider haben wir uns dann dem Niveau des Gegners angepasst", erklärte Jänicke, warum sein Team den 19:13-Pausenvorsprung nach dem Wechsel Tor für Tor verspielte. "Allerdings sind wir nie Gefahr gelaufen, diese Partie noch zu verlieren", verwies Jänicke darauf, dass der Gegner erst beim 26:29 (55.) bis auf drei Tore herankam. "Vielleicht hätte ich nicht so früh durchwechseln sollen", suchte der Coach nach weiteren Ursachen. Andererseits galt es wegen des knappen Aufgebots die Kräfte zu schonen. TV Verl: Stüker - Hayn (8/4), Habig (2), Zanghi (4), Löbig (9), Laker (2), Pohlmann (1), von Mutius (4), Hoschek (1), Werneke (1).

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