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Chance vertan: Arminias Maja Sternad (Mitte) kommt gegen Jenas Torhüterin Inga Schuldt einen guten Schritt zu spät. Nah an der Führung waren die Armininnen öfter, geklappt hat es wieder nicht - © Foto: Andreas Zobe/NW
Chance vertan: Arminias Maja Sternad (Mitte) kommt gegen Jenas Torhüterin Inga Schuldt einen guten Schritt zu spät. Nah an der Führung waren die Armininnen öfter, geklappt hat es wieder nicht | © Foto: Andreas Zobe/NW

Bielefeld Arminias Frauen verlieren als besseres Team 0:1

2. Frauenfußball-Bundesliga: Die Bielefelderinnen enttäuschen erneut nicht, kassieren mit dem späten 0:1 gegen Carl Zeiss Jena aber bereits die dritte Saisonniederlage.

Uwe Kleinschmidt
18.10.2020 | Stand 18.10.2020, 20:31 Uhr

Bielefeld. Der Fußball-Philosoph Andreas Brehme hat sich nicht nur mit seinem entscheidenden Tor im WM-Finale 1990 unsterblich gemacht. Ein paar seiner bedeutendsten Worte durften auch für das Zweitliga-Spiel der Frauen des DSC Arminia Bielefeld gelten. Die verloren nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Mönchengladbach und dem 1:5 beim FSV Gütersloh nun auch ihr drittes Saisonspiel. 0:1 hieß es nach 90 Minuten gegen Carl Zeiss Jena. Dabei waren die Armininnen lange die bessere Mannschaft gewesen. Ganz nach Artikel 1 des Brehmschen Grundgesetzes: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ DSC-Trainer Markus Wuckel drückte es etwas weniger pragmatisch aus, als er meinte: „Es ist so ärgerlich, dass die Mädels nicht für ihre Überzeugung belohnt worden sind.“

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