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Bielefeld Tipps zur Talentförderung vom "Handball-Professor"

Handball-Umschau: Der TuS Brake hat Klaus Roth zu einem Vortrag eingeladen. Jeder darf teilnehmen

Gregor Winkler
06.11.2019 | Stand 05.11.2019, 19:49 Uhr

Bielefeld. So gut wie jeder Sportstudent dürfte seinen Namen kennen: Die Theorien und Veröffentlichungen von Klaus Roth zum Themenfeld der Bewegungslehre sind fester Bestandteil der sportwissenschaftlichen Ausbildung. Roth gründete auch die Ballschule Heidelberg - und an der Stelle kommt der TuS Brake ins Spiel. In Brake setzt man auf eine verstärkte Talentsuche. Zu dem Zweck fand Ende Oktober bereits ein Tag des Kinderhandballs statt, bei dem die Allerjüngsten, also ab dem Kindergartenalter, an die Ballsportart herangeführt wurden. Das Konzept, welches der Förderung zugrunde liegt, stammt aus der Ballschule Heidelberg. Zwei Trainer der Bielefelder waren drei Tage lang in der Neckarstadt, um sich fortzubilden. Ballschule ist nicht handballspezifisch Und der Verein aus dem Bielefelder Nordosten wird jetzt nachlegen. Der Ballschul-Gründer höchst selbst kommt in seine alte Unistadt. Am Freitag, 8. November, 17.15 Uhr, hält Professor Roth einen Vortrag im AWO-Kinder- und Jugendhaus (ehemaliges HoT, Glückstädter Straße 25). Hergestellt hat den Kontakt Brakes ehemaliger Spieler Torsten Trügelmann, der mit Roth bekannt ist. Die Ballschule ist, zumindest für die jüngsten Jahrgänge, nicht handballspezifisch. "Im Vordergrund steht eine vielseitige und spielerisch-unangeleitete Vermittlung von allgemeinen, altersgerechten und sportartübergreifenden Kompetenzen. In spaßbetonten Wettkämpfen werden die Kinder in Spielen und Übungen mit der Hand, dem Fuß und dem Schläger nach dem Vorbild der Straßenspielkultur in die Welt der Sportspiele eingeführt", heißt es im Konzept. "Der Vortrag von Professor Roth richtet sich nicht nur an Vereinsmitglieder. Interessierte Eltern, Studenten und Trainer aus anderen Vereinen sind herzlich eingeladen", sagt Dirk Lindemann vom TuS Brake. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 17.15 Uhr. Der Vortrag ist etwa eine Stunde lang, Fragen und Diskussion sind ausdrücklich erwünscht. Online-Spielberichte immer noch unvollständig Wenn die kleinen Talente dann irgendwann groß werden, stehen sie als gestandene Spieler auf dem Feld. Und wer offiziell Wettkampfsport betreibt, muss auch offiziell angemeldet sein. Das klappte, zumindest im öffentlich zugänglichen Bereich der Plattform Handball4all, bislang noch nicht so gut. Mal tauchten Namen auf in den Spielberichten, dann waren sie wieder verschwunden. Zuletzt bremste ein Programmierungsfehler die Veröffentlichung aller Namen aus. "Post vom Datenschützen haben wir auch noch einmal bekommen", stöhnt Vizepräsident Andreas Tiemann vom Handballverband Westfalen. Doch der Durchbruch ist in Sicht. Für alle Spieler, die es noch nicht persönlich gemacht haben, hier noch einmal die Anleitung: Die Anmeldung erfolgt über die Homepage des Handballverbands Westfalen und muss von jedem Spieler einzeln vorgenommen werden. Im Menü "HV Westfalen" die Rubrik "Verbandsverwaltung Phoenix" öffnen. Auf der linken Seite findet sich dann der Link "Phoenix Login und Erstanmeldung", der angeklickt werden muss. Es öffnet sich ein neues Fenster in dem auf "neu registrieren" geklickt werden muss. Anschließend müssen sämtliche Daten eingegeben werden, und die Datenschutzerklärung per Häkchen akzeptiert werden. Es folgen Bestätigungsmails, die noch einmal bestätigt werden müssen. Über https://hw.it4sport.de kann man sich dann erneut anmelden und die Daten überprüfen und ergänzen. Dabei ist es wichtig, unter "eigenes Profil bearbeiten" das Häkchen hinter dem eigenen Vornamen zu entfernen. Nur dann erscheint der Name auch in den Spielberichten auf Handball4all.

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