0

Bielefeld Telekom Post SV holt fünf Neue für den Klassenerhalt

Der Volleyball-Regionalligist hat einige Routiniers verloren und fühlt sich an die Vorsaison erinnert

Wolfgang Horstmann
11.09.2019 | Stand 10.09.2019, 19:36 Uhr

Bielefeld. Der Start in die Volleyballsaison 2019/2020 lässt für das Regionalligateam des Telekom Post SV Parallelen zur Vorsaison zu. "Wir stecken genauso wie vor dem ersten Spiel der Vorsaison in einer Phase des personellen Umbruchs", äußert sich Trainer Michael Baumeister zur Personalsituation seiner Mannschaft. Da zudem bisher wenig Informationen zu Kaderverschiebungen bei den anderen Teams der Regionalliga bekannt sind, ist eine Aussage zur angestrebten Platzierung am Saisonende sehr schwer. Mit Christoph Rothe, Markus Wittek, Florian Uthoff und Sami el Sawaf haben die Bielefelder vier routinierte Spieler verloren. Zudem steht ein Fragezeichen hinter einer möglichen Rückkehr von Daniel Wolfram, der eine Schultereckgelenksprengung auskuriert. Mit Sven-York Oberhokamp, das Eigengewächs kommt vom VBC Paderborn zurück, und dem aus dem Verbandsligateam aufgerückten Quartett Rene Ludwigs, Dustin Witte, Anton Puls und Lukas Schnittker streifen sich insgesamt fünf Neuzugänge das Trikot des Regionalligisten über. Außerdem stehen Baumeister und Co-Trainer Carsten Petersen mit Kapitän Tim Borgstedt, Felix Dammann und Lasse Horstmann wieder drei Akteure zur Verfügung, die in der letzten Spielzeit durch Verletzungen längere Zeit ausfielen und ebenfalls wieder in das Mannschaftsgefüge eingebunden werden müssen. Die Abstiegsgefahr ist in diesem Jahr höher als sonst ,,Angesichts der personellen Verschiebungen müssen wir uns als Mannschaft finden, um Konstanz in unsere Aktionen zu bekommen", durchläuft der Regionalligist nach Ansicht von Baumeister eine Findungs- und Lernphase. ,,Was trotzdem nicht passieren sollte, ist, dass wir im Saisonverlauf in die Nähe der Abstiegszone kommen." Die Gefahr, abzusteigen, ist in dieser Saison in der Regionalliga besonders groß, da von den elf Teams drei die Liga nach unten verlassen müssen - der Abstiegskampf beginnt entsprechend früh. Auf dem Weg, Konstanz in das eigene Spiel zu bringen, verlief die Vorbereitung auf die mit dem Heimspiel gegen Brühl startende Viertligaspielzeit unglücklich. Berufliche Verpflichtungen, Klausurphasen und Urlaube verhinderten häufig, dass der komplette Kader im Training war. Sinnvoll war die Teilnahme an drei Vorbereitungsturnieren, da hier in hohem Maße am Aufbau einer mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Abbau von Abstimmungsproblemen gearbeitet werden konnte. Den Widrigkeiten zum Trotz ist die Stimmung in der Mannschaft sehr gut. Außerhalb der Trainingszeiten unternehmen große Teile der Mannschaft viel zusammen und vielleicht ist die dabei entstehende Geschlossenheit ein Punkt, der dazu führt, dass das Team einen Platz im sicheren Mittelfeld der Liga belegen kann. Erste Antworten auf die offenen Fragen kann das Saisonauftaktspiel gegen den Brühler TV am Samstag ab 19 Uhr in der Almhalle liefern.

realisiert durch evolver group