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Bielefeld Schwimmerin Carla Beckmann sammelt reichlich Edelmetall ein

Bei den Deutschen Mastermeisterschaften holt die Wasserfreundin einmal Silber und zweimal Bronze

11.06.2019 | Stand 10.06.2019, 19:35 Uhr

Bielefeld. Die 51. Auflage der Deutschen Meisterschaften der Masters lockte immerhin gut 900 Athleten nach Karlsruhe, darunter mit Carla Beckmann (AK 35) und Niklas Klingenberg (AK 20) zwei Schwimmer der Wasserfreunde Bielefeld. Beide überzeugten mit starken Leistungen und lieferten bei elf Starts sechs neue Bestzeiten ab. Da Niklas Klingenberg bei den offenen OWL- und NRW-Meisterschaften nicht starten wird, hatte er sich gezielt auf die Deutschen Meisterschaften vorbereitet. Für ihn war die DM der Saisonhöhepunkt, für Carla Beckmann soll es die Masters-WM im August in Gwangju (Südkorea) werden. Trotzdem stand Beckmann in ihrer Altersklasse dreimal auf dem Podest, während Klingenberg als Vierter über 50 Meter Rücken (28,59 sec) nur denkbar knapp einen Medaillenrang verfehlte. Bei den Deutschen Meisterschaften der Masters standen dieses Mal die 50- und 100-Meter-Strecken sowie die 200 Meter Lagen und die 200 Meter Freistil auf dem Programm. "Die Strecken waren allesamt nicht ganz nach unserem Geschmack", kommentierte Beckmann das Programm. Dazu kam, dass Klingenberg in der AK 20 nicht nur zahlreiche, sondern auch starke Konkurrenz hatte. Obwohl er mit Bestzeiten über 100 m Rücken (1:03,23 min / 6.), 200 m Freistil (2:01,70/6.), 50 m Schmetterling (27,25 sec/10.) sowie über 50 m Rücken (28,50/4.) aus dem Wasser stieg, blieb er ohne Medaille. »Das war der perfekte Abschluss« Bei Carla Beckmann lief es deutlich besser. "Ganz so viele waren wir nicht", erläuterte sie. "Aber immerhin sind mehrere meiner Konkurrentinnen in ihrem Masters-Leben schon mal Deutschen Rekord geschwommen. Deshalb macht es mir immer wieder Spaß, mich mit ihnen zu messen." Nachdem das Lagenschwimmen schon im Training gut geklappt hatte, war es ihr Ziel, über 200 Meter Lagen eine neue Bestzeit zu schwimmen. Am Ende verbesserte Carla Beckmann nicht nur ihre alte Marke um 2,61 Sekunden, sondern gewann sogar Bronze. Die zweite Bronze-Medaille holte sie über 200 m Freistil (2:19,37 min), ebenfalls mit neuer Bestmarke. Über 100 m Schmetterling fehlten ihr sieben Zehntelsekunden zum Titelgewinn - sie musste sich in 1:07,75 mit Silber begnügen. "Viel weniger habe ich mit einer Bestzeit über 100 m Freistil (1:03,59 min/4.) gerechnet. Das war natürlich der perfekte Abschluss, zumal beide Bestzeiten 14 Jahre alt waren." Entsprechend positiv fiel ihr Fazit aus: "Drei Medaillen und zwei Bestzeiten sind eine motivierende Ausbeute, um sich auf die nächsten harten 200-Meter-Schmetterling-Rennen vorzubereiten."

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