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Bielefeld TuS Eintracht verbucht Rekordbeteiligung

Badminton: Der 50. Ostwestfalenpokal des TuS Eintracht lockt Teilnehmer aus über 85 Vereinen an. Raimund Theda erinnert sich an die Zeit von vor 30 Jahren

Peter Unger
17.04.2019 | Stand 16.04.2019, 19:42 Uhr

Bielefeld. Mit einer Rekordbeteiligung endete der 50. Ostwestfalenpokal des TuS Eintracht. Vor dem Hintergrund, dass die Badminton-Abteilung gut 60 Jahre alt ist und der Pokalwettbewerb ohne Unterbrechung ein halbes Jahrhundert veranstaltet wird, durchaus eine bemerkenswerte Leistung, wie Raimund Theda findet. "Unser Pokal-Wettbewerb ist nicht nur in OWL bekannt, sondern hat mittlerweile auch viele Freunde bis ins Ruhrgebiet", erzählt der ehemalige Eintracht-Abteilungsleiter, der seinem Verein seit 35 Jahren die Treue hält und selber lange Badminton gespielt hat. Diesmal waren es Aktive aus 85 Vereinen, die über 500 Spiele im Turnierlauf bestritten. Mit dem Mixed-Turnier in Verl zähle der Ostwestfalenpokal zu den beiden letzten verbliebenen großen Badminton-Tunieren in OWL. »Schön, dass diese Tradition 50 Jahre überlebt hat« "Insofern ist es schön, dass diese Tradition 50 Jahre überlebt hat", sagt Jan Striewski, der seit zehn Jahren als Turnierleiter fungiert. "Mittlerweile sorgen viele Helfer dafür, dass es in der Halle so aussieht wie es aussieht." Entsprechend attraktiv ist das Angebot auch für die heimischen Vereine, die beim 50. OWL-Pokal zahlreich vertreten waren, darunter der Post SV Bielefeld, die Sportfreunde aus der Sennestadt, der TSVE, der SV Brackwede, der TuS Dornberg sowie Ajax Bielefeld. Erstmals starteten in der neu eingeführten S(pitzen)-Klasse auch Vereine oberhalb der Landes- und Verbandsligen - etwa der in der Regionalliga agierende BC Phönix Hövelhof. Ansonsten spielten die Vereine ihre Sieger in den nach Leistungsklassen eingeteilten A-, B- und C-Feldern aus. Es gibt in jeder Klasse einen "Besitzpokal", den der erfolgreichste Verein jeder Klasse erhält. Der Verein mit den meisten Punkten aus allen Klassen bekommt den Wanderpokal. Aufgrund der positiven Resonanz und den damit einhergehenden größeren Teilnehmerfeldern finden neben den Spielen in der Kuhlo-Realschule bereits seit einigen Jahren weitere Begegnungen in der kleineren Sporthalle II der Carl-Servering-Schule statt. Denn das erste Turnier nach der Saison hat in vielen Terminkalendern einen festen Platz gefunden. "Ich kenne das Turnier noch aus der Zeit, als man die Ergebnisse auf dem Zettelblock notierte. Später habe ich die erste Excel-Schablone erstellt, das war vor gut 30 Jahren", erinnert sich Raimund Theda. Heutzutage erleichtert den Organisatoren eine ausgefeilte Turnierplaner-Software die Arbeit. "Das ist schon hoch professionell. Wir setzen auf den Spielfeldern Zwei und Sieben dieselbe Software und die gleichen Monitore ein, die auch bei den Deutschen Meisterschaften oder bei den deutschen Ranglisten-Turnieren zum Einsatz kommen", erklärt Theda.

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