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Achtfache Torschützin: EGB und Nicole Illner feierten einen ungefährdeten Derbysieg gegen Schröttinghausen. - © Andreas Zobe
Achtfache Torschützin: EGB und Nicole Illner feierten einen ungefährdeten Derbysieg gegen Schröttinghausen. | © Andreas Zobe

Bielefeld EGB-Handballerinnen feiern deutlichen Derbysieg

Frauenhandball-Bezirksliga: Die Pohl-Damen haben gegen die Gäste aus Gadderbaum keine Chance und verlieren 13:28. Senne II kämpft sich mit einem 24:20-Sieg gegen Wiedenbrück aus dem Keller

Arne Schütforth
12.02.2019 | Stand 11.02.2019, 19:29 Uhr

Bielefeld. Der Stadtvergleich war eine deutliche Angelegenheit. HSG Schrött.-Babenhausen - HSG EGB Bielefeld 13:28 (4:11). "Wir haben ein absolutes Desaster erlebt. Ich bin froh, dass wir wenigstens zweistellig Tore geschafft haben", berichtete HSG-Trainer Andre Pohl. Auch EGB-Trainer Peter Boll wusste gar nicht, "was da los war. Aber für uns war es der dritte Sieg in Folge, so viel können wir aktuell nicht falsch machen." Trotz der deutlichen Halbzeitführung warnte Boll sein Team vor einer möglichen Aufholjagd der "Schrötties". Die fiel aber aus. "Wir haben eine super konzentrierte zweite Halbzeit gespielt", freute sich Boll. "Ich kann mich nicht daran erinnern, in den letzten Jahren so hilflos auf der Bank gesessen zu haben", so Pohl. HSG: Knufinke (6/2), S. Ullrich, Lander, Möller, Balzarek, A. Ullrich, Rasche, Weithöner (je 1). EGB: Illner (8/2), Garbuz, Garnett, Stuke (je 4), Blöbaum, Düsterloh, Wegs (je 2), Coman, Krumhöfner (je 1). HT SF Senne - Wiedenbrücker TV 24:20 (12:7). "Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir uns eine Führung erarbeiten, die das ganze Spiel über bestand hatte", berichtete HT-Teamsprecherin Annika Homann. Auch weil Kathrin Jopshes gut hielt, lag das HT mit 15:10 (40.) und 22:17 (54.) souverän in Führung. HT: Otterpohl (7), Lück (7/4), Husemann (4), Geisendörfer (2), Goossens, Wullenkord, Tietz, F. Homann (je 1). TuS Brake - Spvg. Hesselteich 24:31. "Wir waren nicht unbedingt schlecht, aber gegen die jungen und dynamischen Gästespielerinnen hatten wir oft das Nachsehen", berichtete TuS-Teamsprecherin Kyra Strathmann. Weil Finja Meier fehlte, und Kathrin Lehmann und Leonie Weise gegen Ende der ersten Halbzeit miteinander kollidierten, hatten die Gastgeberinnen kaum noch personelle Alternativen, um den Rückstand noch aufzuholen. Die Torschützinnen konnten nicht übermittelt werden.

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