Gleich mächtig ins Zeug gelegt: Björn Rethmeier (am Ball), hier in einer Szene aus der Vorsaison, und die TSG Altenhagen-Heepen IV siegten im ersten Spiel souverän. - © Wolfgang Rudolf
Gleich mächtig ins Zeug gelegt: Björn Rethmeier (am Ball), hier in einer Szene aus der Vorsaison, und die TSG Altenhagen-Heepen IV siegten im ersten Spiel souverän. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld Handball-Routiniers führen TSG zum Sieg in der Kreisliga-A

Die TSG Altenhagen-Heepen IV distanziert Herford II deutlich mit 37:20. Auch die TG Schildesche beeindruckt mit einer vorzüglichen Frühform

Arne Schütforth
Gregor Winkler

Bielefeld. Für Derbyfans bringt die Kreisliga A einmal mehr den größten Nennwert. Gleich am ersten Spieltag gab es sogar ein Vereinsduell. Schildesche und die TSG IV beeindruckten. TG Schildesche - TVC Enger 28:19 (14:13). Die erste Halbzeit war noch nicht nach dem Geschmack von TG-Coach David Battré: "Wir standen schlecht im Innenblock und waren viel zu passiv", bemängelte er. Enger führte mit 7:3 und 10:7. Nach der Pause drehte sich das Spiel, weil "wir in der Abwehr viel besser standen", wie der Bielefelder Trainer erfreut vermeldete. Den Gästen gelangen lediglich noch sechs Treffer. Battré hofft, dass sein gut gefüllter Kader diese Leistung während der Saison konserviert. TG: Zlatkovic (6), Tohermes (6/4), Ebert (4), Diederichs (3), Pellmann, Venkord, Bender (je 2), Lenzen, Kawa, Göldner (je 1). TSG Altenhagen-Heepen IV - TG Herford II 37:20 (17:8). Die TSG in gewohnter Besetzung: Ortmann, Rethmeier, Grunow, Geukes. "Und es fehlten noch Carsten Kappelt, Tim Fedeler oder Tim Quisbrock", sagte Grunow. Trotzdem stand die mittlerweile berühmte "Legendentruppe" auf dem Feld und lieferte. Ab dem 4:4 (9.) brannte nichts mehr an. "Björn Hansen hat am Ende auch fantastisch gehalten", schwärmte Grunow besonders von seinem Keeper. TSG: Rethmeier (9), Schleif (9/5), Ortmann (8), Geukes (4), Mertens (2), Schröder (2/2), Grunow, Crowe, Bröker (je 1). TuS 97 III - TuS 97 IV 28:27 (15:11). Erst durch den Aufstieg hatte der TuS 97 IV die jetzige Fünftvertretung "überholt". Dieses Szenario wollte der TuS 97 III unbedingt vermeiden, was letztlich auch gelang. "Wir haben in der Abwehr sehr gut gestanden, unser Tempospiel durchbekommen", lobte der neue Trainer des TuS 97 III, Christian Sturhan. Bis auf 23:17 (43.) enteilte die Drittvertretung, ehe Arne Hofemeier und Benjamin Dettke die Aufholjagd der Vierten vorantrieben. "Auch wenn wir nur ein Tor retten konnten, war der Sieg nicht mehr in Gefahr", meinte Sturhan. TuS 97 III: Zinn (5), Streu (4/4), Eisenberg, Kleinschmidt, Gehring, Cordes, Bojarra (je 3), Hoffmann (3/1), Martin (1). TuS 97 IV: Hofemeier (7/2), Dettke (5), Palenga, Schlüter, Sadlack (je 3), Steinschmidt (2), Wagner, Vollmer, Josupeit, Reilmann (je 1). HSG EGB Bielefeld II - HSG Schrött.-Babenhausen 20:26 (11:13). Den 2:5-Rückstand (10.) aus der Anfangsphase hatten die Gäste schon zum Seitenwechsel mehr als egalisiert. EGB kam noch einmal zurück, und glich zwischenzeitlich zum 16:16 (41.) aus, doch über 21:17 (47.) und 24:19 (52.) blieb Schröttinghausen-Babenhausen tonangebend. EGB: Kleen (6), Spittler, Do. Werneke (je 4), Bittner, Knieps (je 2), Subras, Hoecker (je 1). HSG: Junker (7), Stahlberg (7/1), Holland-Moritz (4), Stullich, Eichelbrenner (je 3), Freimann, Kuckuck (je 1).

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