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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Beim Senne-Trial kam es auf jede Null-Sektion an - da musste jeder Abschnitt hochkonzentriert angegangen werden. - © MSC Senne
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Beim Senne-Trial kam es auf jede Null-Sektion an - da musste jeder Abschnitt hochkonzentriert angegangen werden. | © MSC Senne

Bielefeld Große Beteiligung aus den eigenen Reihen beim Senne-Trial

01.04.2017 | Stand 31.03.2017, 21:37 Uhr

Bielefeld. Die 60. Auflage des Senne-Trials wurde vom MSC Senne erneut als Doppelveranstaltung mit dem DMSC Bielefeld auf dem Trialgelände am Leineweberring ausgerichtet. Die sechs Sektionen mussten viermal absolviert werden. Sie führten über Steine, Kanalrohre und Hügel mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Insgesamt war der Parcours ziemlich abgetrocknet. Doch eine vermeintlich harmlose Flachsektion erwies sich als schwierig: Hier war der Boden vom Regen der Vortage noch sehr durchnässt, es bildeten sich tiefe Matschpfützen. So war ein schnelles Einstellen auf neue Geländegegebenheiten gefordert. 15 Mädchen und Jungen, einige erstenmalig, starteten beim Jugend-Trial, und auch das traditionsreiche Senne-Trial war mit mit 39 Startern sehr gut besetzt. Gerade die Oldies zeigten, dass es auf jeden Fußfehler ankommt. Vor allem die 13 Teilnehmer der Klasse 8b schenkten sich nichts: Erst die Auszählung der Null-Sektionen ergab die genaue Platzierung. Am Ende stand Uwe Kelber aus Herford mit drei Punkten ganz oben auf dem Treppchen, vor Manfred Gunske (Schloß Holte) mit fünf Punkten und Bernd Fenner (Herford, 11). Für den MSC Senne war die starke Beteiligung aus den eigenen Reihen ein großer Grund zur Freude: Sechs Teilnehmer waren eine Bestätigung für den Verein, mit seinem Konzept den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Bei der anschließenden Siegerehrung, gab es anlässlich der 60. Austragung zusätzlich eine Jubiläumsmedaille. Und die ersten wichtigen Punkte für den Motorrad-Clubsport-Trial-Pokal 2017 des ADAC OstwestfaIen-Lippe waren ebenfalls im Sack. Die Klassensieger: Senioren: 2b, Experten: Kevin Spiekerkötter (MSC Sieker); 3b, Spezialisten; Sascha Hanning (DMSC); 5b, Anfänger: Frank Rudorf (MSC Brake); 6b, Neulinge: Günter Daschner (MSC Senne); 7, Senioren: Stephan Prante (DMSC); 8a, vor Baujahr 65: Hans Reiter, MSC Leopoldshöhe; 8b, nach Baujahr 65: Uwe Kelber (Herford). Jugend 2, Experten: Fabian Fenner (MSC Sieker); 3, Spezialisten: Nico Wecker (MSC Sieker); 4, Fortgeschrittene: Antonio Indenbirken (DMSC); 5, Anfänger: Laura Krogmeier (MSC Sieker); 6, Neulinge: Liam Meier (MSC Leopoldshöhe). Alle Ergebnisse unter www.msc-senne.de.

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