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Unbestechlich und gut: Die Gebrüder Schulz, von links Robert, Leo, Waldemar, Johann und Konrad, haben vor 23 Jahren ihre Liebe zum Hermannslauf entdeckt. FOTO: ZOBE - © Andreas Zobe
Unbestechlich und gut: Die Gebrüder Schulz, von links Robert, Leo, Waldemar, Johann und Konrad, haben vor 23 Jahren ihre Liebe zum Hermannslauf entdeckt. FOTO: ZOBE | © Andreas Zobe

Mythos Hermannslauf (5) Eine schrecklich schnelle Familie

Die Brüder Robert, Leo, Waldemar, Johann und Konrad Schulz sind dem Teutoklassiker seit Jahren verfallen

Arne Bensiek Arne Bensiek
18.04.2019 | Stand 12.04.2019, 19:12 Uhr
Bielefeld. „Die Unbestechlichen". Wer seinem Lauf-Team einen solchen Namen verpasst, muss sich über Fragen nicht wundern. „Wir haben uns nach dem gleichnamigen Film benannt, in dem der Finanzbeamte Eliot Ness alias Kevin Costner den Mafiaboss Al Capone jagt", sagt Robert Schulz. Auf diesen Film, in dem die Guten siegten, und aufs Laufen könnten sich seine vier Brüder und er einigen. Beim Hermannslauf gehören Robert (52 Jahre), Konrad (52), Waldemar (48), Johann (45) und Leo (54) seit vielen Jahren nicht nur zu den Guten, sondern zu den sehr Guten. Keiner von ihnen braucht mehr als 2:15 Stunden für die anspruchsvollen 31,1 Kilometer, die Zwillingsbrüder Robert und Konrad meist sogar weniger als zwei Stunden.

Wir sind mit den fünf Schulz-Brüdern für eine Trainingseinheit auf der Hermannslauf-Strecke verabredet, lockere zwölf Kilometer zwischen Promenade und Eisernem Anton – Zeit das Phänomen der Unbestechlichen zu ergründen. Warum tragen in dieser Familie alle das Läufer-Gen? Wie konnte das Hermannslauf-Virus sie alle infizieren? Und was macht die fünf Brüder so schnell?

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