Maradona - © Foto: Marco Ugarte/AP
Fußball-Legende Diego Maradona wird im Stadion von Dorados de Sinaloa als Trainer des Clubs vorgestellt. | © Foto: Marco Ugarte/AP

Vertrag über elf Monate Maradona will mexikanischem Zweitligisten Leben einimpfen

Culiacán - Altstar Diego Maradona will dem mexikanischen Fußball-Zweitligisten Dorados mit einer offensiven Spielweise zum Aufstieg verhelfen.

«Mit dem, was ich den Spielern seelisch einimpfen kann, wird es schwierig sein, uns zu besiegen», sagte Argentiniens Fußball-Legende bei seiner Vorstellung als Trainer des Clubs Dorados de Sinaloa in Culiacán. Er sei kein Verfechter des defensiven Fußballs.

«Wir kommen nicht zu einem Spaziergang oder zu einer Ferienfahrt, wir kommen, um zu arbeiten», versicherte Maradona vor rund 120 Journalisten auf der Pressekonferenz. Er habe von Boliviens Staatschef Evo Morales sowie vom venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Angebote bekommen, die jeweiligen Nationalmannschaften zu führen. Momentan sei jedoch nicht der geeignete Zeitpunkt dafür.

Mit seinem Engagement bei Dorados könne er nun erleben, was er während seiner «Krankheit» vermisst habe, sagte Maradona in Anspielung auf seine Drogensucht: Er könne tagsüber die Sonne sehen und nachts schlafen.

Maradona hat sich für elf Monate als Trainer von Dorados de Sinaloa verpflichtet. Nach Medienangaben wird er dafür 1,6 Millionen Dollar (1,4 Mio. Euro) bekommen. Die Aufgabe für den Weltmeister von 1986 ist keine leichte: Dorados liegt in der Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Links zum Thema
Pk Maradona, Span.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group