Er trifft wieder: Fabian Klos, Manuel Junglas und Christoph Hemlein jubeln nach Klos Tor zum 0:1. - © Christian Weische
Er trifft wieder: Fabian Klos, Manuel Junglas und Christoph Hemlein jubeln nach Klos Tor zum 0:1. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Arminias Kapitän Klos beendet seine Torflaute

Die Dreier-Hoffnung platzt erst durch den Freiburger Ausgleich in der 90. Minut

Freiburg. Nur wenige Minuten fehlten Arminia Bielefeld zum zweiten Auswärtssieg dieser Saison. In Freiburg kassierte ein starker Aufsteiger bei einem der Ligamitfavoriten den 2:2-Ausgleich erst in der 90. Spielminute. Der späte Treffer sorgte für frustrierte Gesichter bei den Bielefeldern.

„Der Dreier lag da, wir mussten ihn nur noch nehmen. Es ist total ärgerlich, dass wir hier nicht gewonnen haben“, haderte Sebastian Schuppan mit dem Spielausgang. Er selbst hatte kurz vor Ende der Partie noch einen Freistoß an den Außenpfosten gesetzt, während Fabian Klos mit einem Konter scheiterte, dabei aber auch immens bedrängt wurde.

Der Kapitän stand nach überstandener Magen-Darm-Problematik wieder in der Startelf. Klos-Spezi Christian Müller verfolgte die Partie dagegen aus dem Krankenhaus. Er ist am Freitag an der Schulter operiert worden.

Arminias Doppelspitze Fabian Klos/Christopher Nöthe zeichnete sich zu Beginn durch gute Defensivarbeit aus. Wie überhaupt das gesamte DSC-Team. Die Freiburger hatten große Mühe, eine Lücke zu finden, um gefährlich in die Bielefelder Hälfte zu kommen. Arminia begegnete dem SCF mit dessen eigenen Mitteln und attackierte früh. „Das haben wir richtig, richtig gut gemacht“, lobte DSC-Trainer Norbert Meier sein Team.

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Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit vermochte sich Freiburgs gefährlichster Angreifer, Nils Petersen, erstmals in Szene zu setzen. Nach einem schönen Anspiel tauchte er frei im Bielefelder Strafraum auf, doch DSC-Torwart Wolfgang Hesl hatte aufgepasst (43.).

Auch Arminia bewies plötzlich Offensivstärke. Christopher Nöthe setzte sich schön im Strafraum durch und traf den Pfosten. Der abgeprallte Ball gelangte zu Fabian Klos, der aus zehn Metern zur 1:0-Führung einschoss (43.). Die Erleichterung war dem bislang verhinderten Torjäger anzumerken. „Persönlich freut es mich ein bisschen, für die Mannschaft extrem. Trainer und Mannschaft haben mich nicht hängen lassen, jetzt konnte ich etwas zurückzahlen“, sagte Klos nach seinem ersten Saisontor.

Die zweite Halbzeit begann perfekt für den DSC: Nach einer abgewehrten Ecke traf Florian Dick (48.) mit einem abgefälschten Schuss zum 2:0. Spätestens der zweite Bielefelder Treffer war der Weckruf für die Freiburger. Sie drängten nun mit Macht auf den Anschluss. Langsam ließ bei den Arminen, die enorme Laufarbeit geleistet hatten, die Kraft nach. Mensur Mujdza schoss knapp vorbei, Lucas Hufnagel zwang Hesl zu einer Glanzparade (57.). Die Konsequenz des Freiburger Dauerdrucks war das 1:2 (67.), das Petersen per Kopf erzielte. In der hektischen Schlussphase schaffte Hufnagel den 2:2-Ausgleich.

Während die Spieler dem verpassten Sieg hinterhertrauerten, betonte Norbert Meier das Positive: „Was wir gegen sehr starke Freiburger geschafft haben, macht mich auch ein Stück weit stolz.“

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Schlägerei vor dem Spiel

Schon vor der Partie war es zu einer Schlägerei mit rund 50 Beteiligten aus beiden Lagern gekommen. Freiburger Ultras waren an einer Gaststätte mit Bielefelder Besetzung aufmarschiert, wenig später hatte die Polizei genügend Grund einzuschreiten. Die erkennungsdienstlichen Ermittlungen der Polizei dauerten bis spät in den Abend hinein an.

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