Vertreter des TuS Holzhausen mussten jetzt Rede und Antwort stehen. - © Mindener Tageblatt
Vertreter des TuS Holzhausen mussten jetzt Rede und Antwort stehen. | © Mindener Tageblatt

Porta Westfalica Nach „Sieg Heil“-Rufen: Verbandssportgericht verurteilt Fußballer

Nach einem Spiel waren Nazi-Schlachtrufe ertönt. Die Mannschaft und Vereinsverantwortliche müssen nun Buße tun - unter anderem mit gemeinnütziger Arbeit etwa in der Flüchtlingshilfe.

Marcus Riechmann

Porta Westfalica/Kamen. Die Täterschaft bleibt ungeklärt, die Verantwortung nicht. Der TuS Holzhausen/Porta muss für den Kabinen-Skandal mit dem „Sieg Heil"-Gesang als Verein geradestehen. Das Verbandssportgericht des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen verhängte gegen den Klub aus Porta Westfalica am Montagabend wegen unsportlichen Verhaltens im Sinne von § 12 der Rechts- und Verfahrensordnung eine Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro. 1.250 Euro sind neben den Verfahrenskosten vom Verein zu zahlen. Die Zahlung der anderen Hälfte der Summe ist zur Bewährung ausgesetzt...

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