Die Andeutungen des Uwe Rapolder

OB Eberhard David würdigt den DSC Arminia - Mit Fotos zum Thema

Johannes Rau schwärmte von Bielefeld. - © FOTOS: ANDREAS FRÜCHT UND THOMAS F. STARKE
Johannes Rau schwärmte von Bielefeld. | © FOTOS: ANDREAS FRÜCHT UND THOMAS F. STARKE

Bielefeld. Es ging ein Raunen durch den Saal, als Trainer Uwe Rapolder im Gespräch mit Werner Hansch den vielleicht bedeutsamsten Satz des Abends sprach: "Ich glaube, dass wir hier auch in Zukunft zusammenarbeiten werden und dass es mir gelingt, zusammen mit Thomas von Heesen eine Mannschaft zusammenzustellen, die ähnlich erfolgreich ist wie die in diesem Jahr." Viele im Saal verstanden die Aussage Rapolders als deutlichen Hinweis darauf, dass er vielleicht doch bei Arminia Bielefeld bleibt. Die nächsten Tage werden zeigen, wie ernst es Rapolder meinte.

"Wir Bielefelder sind stolz auf Arminia Bielefeld", sagte Oberbürgermeister Eberhard David bei seiner Ansprache. Arminia sei ein Stück Identität für die gesamte Region, "ein emotionaler Anker in einer kälter werdenden Welt", sagte das Stadtoberhaupt.

David würdigte in seinem Grußwort den DSC als einen der wichtigsten Imageträger der Stadt. "Team und Fans sind auch immer Botschafter Bielefelds. Und der Name Arminia Bielefeld hat einen guten Klang in Deutschlands Stadien", sagte David. Dass der Klassenerhalt in dieser Saison so frühzeitig geschafft worden sei, sei für Arminia-Fans mit höherem Lebensalter so etwas wie das "Wunder von Bielefeld".

Arminia sei aber nicht nur die Abteilung Profi-Fußball, sondern ein Verein mit vielen Abteilungen. Dank gebühre deshalb besonders der wichtigen ehrenamtlichen Arbeit in den Breitensportabteilungen des Vereins.

Altbundespräsident Johannes Rau schwärmte, bevor er auf den DSC Arminia zu sprechen kam, zunächst von Bielefeld. "Bielefeld ist eine traumhafte Stadt; sie war noch traumhafter, bevor ich meine Frau von hier zu mir holte." Christina Rau, geborene Delius, stammt bekanntlich aus Bielefeld.

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