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Spieler von Arminia Bielefeld nach dem Test gegen den FC Barnsley. - © Wolfgang Rudolf
Spieler von Arminia Bielefeld nach dem Test gegen den FC Barnsley. | © Wolfgang Rudolf

Albrechts Arminia Arminia vor dem Start: Selbstbewusst in die "Wundertüte" zweite Liga

Kolumne zum Saisonstart

Patrick Albrecht
28.07.2019 | Stand 29.07.2019, 06:12 Uhr

Nach zwei Monaten und zehn Tagen geht es wieder los. Die 2. Liga startet in die Saison 2019/20. Wie immer stellt sich die Frage: Wo geht die Reise hin für Arminia? Platz vier und sieben der vergangenen beiden Spielzeiten verdeutlichen, dass Neuhaus und Co. große Chancen haben, auch in diesem Jahr unter den Top Acht zu landen. Die Mannschaft hat das ballbesitzorientierte Spiel des Saibene-Nachfolgers verinnerlicht und kann guten Mutes in die neue Saison gehen. Doch Prognosen lassen sich in der 2. Liga nur schwer machen. Der Grund ist ziemlich einfach: Der Etat der Vereine liegt wesentlich enger beisammen als in der Beletage des deutschen Fußballs, das Leistungsgefälle ist sehr flach. Jedes Jahr gibt es sowohl oben als auch unten Überraschungen. Die einzige Konstante der 2. Liga ist ihre Unberechenbarkeit. Arminia als das Beste vom Rest? Mit den Absteigern aus Nürnberg, Hannover, Stuttgart und dem einstigen Bundesliga-Dino aus Hamburg grenzen sich jedoch vier Mannschaften von dem Rest der Liga etwas ab, was sich jedoch insbesondere auf die beiden Letztgenannten bezieht. Der VfB Stuttgart verlor zwar einige Leistungsträger, nahm mit ihren Abgängen jedoch über 60 Millionen Euro ein. Alles andere als Zweitliga-Verhältnisse. In einer Umfrage des Sportmagazins Kicker wurden alle Zweitligatrainer nach den potenziellen Aufsteigern gefragt. Die drei Bundesliga-Absteiger und der Hamburger SV bekamen jeweils zweistellige Nennungen. Auf Position Fünf folgte jedoch Arminia - auch wenn nur zwei Trainer dem DSC Aufstiegschancen zurechnen. Doch unterschätzen sollte die Arminen niemand. Erstmals seit vielen Jahren plagen den DSC keine gravierenden finanziellen Schwierigkeiten, die Mannschaft ist eingespielt. Mit Julian Börner gab es zudem lediglich einen schmerzhaften Abgang. Die Saison kann kommen. Wie Fabian Klos es sagte: "Wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind".

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