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Arminias Klos soll in Frankfurt anspielen

DSC mit den besten Wünschen der Fans zum FSV

VON PETER BURKAMP
02.12.2013 | Stand 02.12.2013, 11:54 Uhr
Krämer setzt 

in Frankfurt auf Klos - © Arminia
Krämer setzt
in Frankfurt auf Klos | © Arminia

Bielefeld. Tief beeindruckt zeigte sich Stefan Krämer, als über 400 Fans dem Arminen-Trainer und der Mannschaft am Samstag durch ihre bloße Anwesenheit am Übungsgelände des Klubs signalisierten: Wir stehen hinter euch. "Ich bin ja selten in meinem Leben sprachlos, aber das war so ein Moment", sagte Krämer.

Nach dem Aufwärmen klatschten sich Trainer und Mannschaft mit den Fans ab. Mit Sprechchören und Plakaten symbolisierten die Fans dem DSC-Personal auf dem Rasen ein Zusammengehörigkeitsgefühl. "Es gibt sicherlich nicht viele Vereine in Deutschland, wo die Fans nach einer Niederlagenserie solche Aktionen durchführen. Ich bin sicher, dass uns das ein paar Prozentpunkte bringt", sagte Krämer im Hinblick auf das Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt am Montag (Anstoß 20.15 Uhr, live in Sport 1).

Einen positiven Effekt verspricht sich der DSC-Coach auch von Fabian Klos. Seit knapp zwei Wochen befindet sich der lange vermisste Torjäger im Mannschaftstraining. Nachdem er schon gegen Bochum eine Halbzeit spielte, wird er in Frankfurt von Beginn an auf dem Platz stehen.

Arminia-Trainer Stefan Krämer (rechts) setzt in Frankfurt auf Fabian Klos. - © FOTO: DPA
Arminia-Trainer Stefan Krämer (rechts) setzt in Frankfurt auf Fabian Klos. | © FOTO: DPA

"Fabi wird anfangen und dann ackern, so lange die Füße tragen", legte sich Krämer nach dem Abschlusstraining am Sonntag auf seine Sturmspitze fest. Möglicherweise wird Anass Achahbar als sogenannter "hängender" Stürmer hinter Klos seinen Platz finden. "Das hat mir gegen Bochum schon ganz gut gefallen", meinte Krämer. Arminias Torschützenkönig des vergangenen Drittligajahrs sei derzeit bei 70 bis 75 Prozent seines Leistungsvermögens. "Fabian hat brutal hart gearbeitet, um dabei zu sein. Allein durch seine Präsenz hat sein Mitwirken große Bedeutung für die Mannschaft. Er brennt darauf, uns zu helfen, die Krise zu beenden", meinte Krämer.

Vor dem heimischen Fernsehgerät werden Tom Schütz (muskuläre Probleme), Jan Fießer (brach das Sonntagtraining ab), Sebastian Hille (Magen-Darm-Infekt) und Stephan Salger (Rot-Sperre) die Partie verfolgen müssen. "Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Negativserie in Frankfurt zu stoppen", versicherte Krämer, dass es gegen die Elf des Ex-Arminen Benno Möhlmann nicht am nötigen Einsatz mangeln werde.

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