Von Arminias Leidenschaft sofort infiziert

Neuzugang Feick feiert einen ordentlichen Einstand

VON JÖRG FRITZ
Von Arminias Leidenschaft sofort infiziert - © Arminia
Von Arminias Leidenschaft sofort infiziert | © Arminia

Bielefeld. An seinen 50. Zweitligaeinsatz für Arminia Bielefeld erinnert sich Arne Feick nur höchst ungern. Am 32. Spieltag der Saison 2010/11 gastierten die Arminen bei der SpVgg Greuther Fürth. Für den Linksverteidiger war an diesem 30. April die Partie schon früh gelaufen. Mit einem Nasenbeinbruch wurde er nach Erlangen ins Krankenhaus eingeliefert. Die bereits zu diesem Zeitpunkt als Absteiger feststehenden Arminen verloren 0:1.

Fast 29 Monate später begann für Arne Feick ein neues Kapitel mit Arminia. Nach seinem kurzfristigen Wechsel vom Zweitligisten 1860 München feierte der 25 Jahre alte Verteidiger ein ordentliches Comeback beim 2:0-Auswärtssieg in Aue. Feick, der bis 2009 selbst in Aue gespielt hatte, lieferte sich bei seinem Einstand packende Zweikämpfe mit den Offensivspielern der Sachsen. "Er hat seine Sache im ersten Spiel sehr gut gemacht", lobte Arminias Trainer Stefan Krämer den Rückkehrer, der sich mit seiner Bissigkeit in der Arbeit gegen den Ball und einem forschen Offensivdrang sofort Respekt bei den Spielern von Erzgebirge Aue verschaffte.

Arne Feick (r.). - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arne Feick (r.). | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Nach dem Schlusspfiff war Arne Feick wie alle Arminen an diesem Abend sehr zufrieden über den Ablauf der 95 Minuten inklusive Nachspielzeit. "Es hat zwar noch nicht alles zu 100 Prozent funktioniert", meinte Feick, der seine Leistung als "ganz okay" einstufte. Beeindruckt zeigte er sich von der Einstellung der gesamten Mannschaft. "Die Leidenschaft, die wir von der ersten Minute an gezeigt haben, hat mir in den vergangenen zwei Jahren in München gefehlt. Ich bin froh, wieder in Bielefeld zu sein."

Fröhlichkeit verbreiteten auch die beiden Torschützen Christian Müller und Philipp Riese. "Ich habe mich mit dem 1:0 selbst belohnt", sagte der überragend spielende Müller. "Was will ich mehr", meinte Riese. "Ich bin von der Bank gekommen und erzielte aus einem Konter heraus das 2:0."

Stefan Krämer war daher nach dem dritten Saisonsieg mächtig stolz auf seine Spieler. "In Aue zu Null zu gewinnen ist aller Ehren wert."

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