Arne Feick (r.) erlebt dieser Tage die Aufbruchstimmung rund um den DSC. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Arne Feick (r.) erlebt dieser Tage die Aufbruchstimmung rund um den DSC. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

Arminias Feick fühlt sich topfit

Rückkehrer ist eine Option für das Auswärtsspiel in Aue

VON PETER BURKAMP

Bielefeld. Er kam 2009 aus Aue nach Bielefeld, nun führt ihn seine erste Dienstfahrt für Arminia ausgerechnet zurück zum FC Erzgebirge. Heimkehrer Arne Feick freut sich auf Aue, "weil ich dort noch viele Leute kenne". Letztlich sei es aber auch nur ein Spiel von vielen, bei dem es um drei Punkte gehe.

Die würden Feick und die Arminen nach dem Husarenstück gegen Düsseldorf natürlich nur zu gern mitnehmen. Im Bus sitzt der jüngste Neuzugang der Bielefelder ziemlich sicher, auf die Startelf darf er sich berechtigte Hoffnungen machen. "Arne ist in sehr guter Verfassung. Er brauchte keine Anlaufzeit", fand DSC-Trainer Stefan Krämer positive Worte. Er erinnerte aber auch daran, "dass Arne lange Zeit nicht im Spiel-Rhythmus war". Krämer ist froh darüber, dass sich der Kader nicht von selbst aufstellt. "Es ist gut, dass wir in der Lage sind zu reagieren. Wir brauchen mehr als elf gute Fußballer."

Kaum zwei Wochen ist Arne Feick wieder in Bielefeld, schon erlebt er hautnah, was er von seinen alten Bekannten aus Bielefelder Zeit Patrick Platins und Christian Müller bisher nur aus Erzählungen kannte. "Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, und die Leute stehen hinter dem Klub. Ich bin froh, dass ich wieder hier bin", sagt Feick. Der Linksfuß fühlt sich topfit und steht in den Startlöchern. "Letztlich entscheidet der Trainer", kennt der 25-Jährige die Mechanismen der Branche.

Mental hat sich Feick zumindest schon auf Arminias nächsten Gastgeber, Freitag, 18.30 Uhr, eingestellt. "Die werden versuchen, uns den Schneid abzukaufen. Da müssen wir 90 Minuten marschieren und dagegenhalten", betont er. Auch Stefan Krämer hat Respekt vor der Heimstärke der Sachsen. "Aue entwickelt zu Beginn eine ziemliche Wucht. Da heißt es für uns, die Ordnung zu halten." Aufpassen müsse seine Mannschaft auf Stürmer Jakub Sylvestr und den Ex-Arminen Zlatko Janjic, der neben dem zweiten früheren Bielefelder, Michael Fink, im Mittelfeld agiert. Sie verkörperten das Offensivpotenzial der Erzgebirgler. Deshalb fordert Krämer "defensive Stabilität und ein schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff", um in Aue erfolgreich bestehen zu können.

´ Bereits seit dem Sommer arbeitet DSC-Torwarttrainer Marco Kostmann ausschließlich für Arminia. "Es gab keinen Druck vom Verein, es war eine beiderseitige Übereinkunft, dass Marco nicht mehr beim DFB tätig ist", sagte DSC-Chefcoach Stefan Krämer.

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