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Der DSC-Coach Stefan Krämer blickt gespannt auf den Start der ersten Bundesliga. - © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE
Der DSC-Coach Stefan Krämer blickt gespannt auf den Start der ersten Bundesliga. | © FOTO: CHRISTIAN WEISCHE

"Ich drücke Eintracht Braunschweig die Daumen"

Der Arminia-Trainer zum Start der Bundesliga

VON STEFAN KRÄMER
09.08.2013 , 12:12 Uhr

Bielefeld. Als Erstes bin ich Fan und wünsche mir für die 51. Bundesligasaison, dass die Meisterschaftsfrage nicht schon so frühzeitig entschieden wird, wie es zuletzt mit Bayern München der Fall war. Auf der Strecke werden die Bayern zweifelsfrei ihr Ding machen. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ihr Vorsprung in dieser Saison nicht so groß sein wird.

Wer Bayern nennt, kommt auch an Borussia Dortmund natürlich nicht vorbei. Vorne erwarte ich auch noch Borussia Mönchengladbach. Die Mannschaft vom Niederrhein hat einen ausgeglichenen Kader. Nicht zu vergessen Schalke 04. Die Königsblauen haben etliche heiße Youngster in ihren Reihen.

Im Unterhaus der Liga drücke ich vor allem Eintracht Braunschweig die Daumen. Der Klassenerhalt des Aufsteigers wird stark vom Erfolg in den Heimspielen abhängig sein. Sie müssen zuhause eine Macht werden. Das Braunschweiger Stadion muss zur Festung werden. Eine ähnliche Konstellation sehe ich auch bei Arminia Bielefeld. Auch bei uns muss der Grundstein für den Ligaerhalt in der Schüco-Arena gelegt werden.

In Sachen Taktik erwarte ich eine Verfeinerung des zeitnahen Pressings. Dem Gegner den Ball noch früher abzunehmen ist das Ziel, weil der Weg zum Tor noch kürzer wird. Die größte Herausforderung sehe ich darin, sich bei eigenem Ballbesitz schon so schlau zu verhalten und sich zu verschieben, um bei Ballverlusten Konter zu vermeiden. Der Trend wird sich auch fortsetzen, dass jede Position, die innerhalb der Klubs in den Profiligen ohnehin schon doppelt besetzt ist, mit unterschiedlichen Typen bestückt wird, um größere Alternativen während des Spiels zu haben.

Die Spiele der 1. Bundesliga und auch der Champions League schaue ich mir regelmäßig an. Für mich sind diese Spiele Fortbildungsmaßnahmen. Ich überlege, ob ich gewisse Aspekte nicht für meine Arbeit übernehmen kann. Kopieren bringt indes rein gar nichts, weil jede Mannschaft eine eigene Identität hat.

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