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Testspieler Mame Mbar Diouf (l.) im Zusammenspiel mit Francky Sebolo, Marc Lorenz und Jonas Strifler (v. r.). - © FOTO: WOLFGANG RUDOLF
Testspieler Mame Mbar Diouf (l.) im Zusammenspiel mit Francky Sebolo, Marc Lorenz und Jonas Strifler (v. r.). | © FOTO: WOLFGANG RUDOLF

Der kleine Diouf spielt bei Arminia vor

Bruder des Hannoveraner Stürmerstars wird getestet

VON JÖRG FRITZ
08.08.2013 | Stand 08.08.2013, 11:45 Uhr

Bielefeld. Auf der Suche nach einer möglichen Verstärkung für die Profimannschaft werden in den kommenden Wochen weitere Testspieler beim Zweitligisten Arminia Bielefeld ihr Können unter Beweis stellen. Stürmer Kwame Nsor (Ghana/21), der in der vergangenen Woche einen guten Eindruck hinterlassen hatte, ist mittlerweile zum 1. FC Kaiserslautern zurückgekehrt. "Es steht noch nicht fest, ob wir uns für ihn entscheiden werden", sagte Trainer Stefan Krämer. "Schließlich haben wir nicht den Druck, in Aktionismus verfallen zu müssen."

Mit Mame Mbar Diouf begrüßte Stefan Krämer gestern einen weiteren Kandidaten, der sich für eine Verpflichtung empfehlen will. Der 22 Jahre alte Offensivspieler ist der jüngere Bruder des für Hannover 96 spielenden Mame Biram Diouf (38 Spiele - 18 Tore). Der kleine Diouf spielte zuletzt in der Regionalliga Nord/Ost für die TSG Neustrelitz und erzielte bei acht Einsätzen vier Tore. Der Senegalese, der auch einen französischen Pass besitzt, ist derzeit vereinslos und sucht einen neuen Klub. Stefan Krämer: "Wir haben einen Tipp von einem Spielerberater bekommen und uns umgehend mit Diouf in Verbindung gesetzt." Diouf wird bis heute oder morgen in Bielefeld Trainingsgast des Zweitligisten sein.

Volles Haus mit 24 Feldspielern herrschte bei der gestrigen Übungseinheit, in der auch Johannes Rahn (wieder voll einsatzfähig nach einer Leistenoperation) und Jan Fießer nach überstandener Innenbanddehnung im Knie voll integriert waren und Ansprüche auf höhere Weihen stellen. Enorme Fortschritte in seinem Heilungsprozess macht auch Torhüter Patrick Platins, der sich vor dem ersten Meisterschaftsspiel in Fürth einen Muskeleinriss im Knie zugezogen hatte. "Er liegt zehn Tage vor dem Plan", sagte Krämer, der spätestens in zwei oder drei Wochen auch auf dieser Position eine Personalentscheidung bezüglich des Stammtorhüters treffen muss.

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